so war es bei tip backstage präsentiert von mastercard priceless berlin

In der Rausch Schokoladen Manufaktur

Der 22. November 2017 war ein besonderer Tag. tip Backstage präsentiert von Mastercard Priceless Berlin ermöglichte es 17 glücklichen Gästen, das Innere der Rausch Schokoladen Manufaktur zu besuchen und an einer Führung mit Robert Rausch persönlich teilzunehmen. Dieser leitet das Familienunternehmen mittlerweile in fünfter Generation und verstand es, seine tief verwurzelte Leidenschaft für Schokolade während des Events an alle Besucher weiterzugeben.

Bevor die Teilnehmer ins Innere der Manufaktur geführt wurden, begüßten das Team tip Berlin-Team und Geschäftsmann Robert Rausch die Gruppe. Auf den Tischen waren zarte Rausch-Täfelchen verteilt, die den Schokoladenliebhabern einen kleinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Führung gaben. Dann wurde die Gruppe in zwei geteilt – kleine Rausch-Tafeln wurden aus einer Tüte gezogen. „Team Costa Rica“ folgte Herrn Rausch, „Team Venezuela“ wurde von Fabrikleiter Thomas Jaeschke durch die Manufaktur geführt. Aus Hygienegründen wurden Hauben über die Haare gezogen, Plastikmäntel angelegt, Hände und Schuhe desinfiziert.

 

Bilder

Fast geräuschlos arbeitete die Schweizer Pralinenmaschine in der großen Fabrikhalle. Das Verfahren nenne sich „One Shot“, erklärte Thomas Jaeschke. „Die Maschine fertigt zuerst die knackige Schale der Praline an und spritzt direkt danach randvoll die Schmelzfüllung hinein. Auf diese Weise ist der Schokoladenball gefüllt mit Schokolade und es entsteht kein Vakuum“, erklärte Jaeschke. Geduldig wartete die Rausch-Mitarbeiterin mit der halbdurchsichtigen Hygienehaube vor dem schweren Gerät. Dann purzelten nach und nach die lauwarmen, weißen Kugeln auf das Band. Die Besucher von tip Backstage schauten neugierig zu. Dann durfte ein jeder einen warmen, süß duftenden Ball probieren. Genascht werden sollte bei diesem tip Backstage Event noch sehr viel mehr.

Ein paar Meter entfernt von der Pralinenmaschine fertigte eine junge Azubine mit Hilfe eines Spritzbeutels filigrane Schokoladengitter als Dekoration für die feinen Törtchen an, die wie die Pralinen, Tafeln, Täfelchen und Trinkschokoladen in der Rausch Schokoladen Manufaktur in Berlin-Tempelhof hergestellt werden. Wer wollte, konnte selbst Hand anlegen und sich mit flüssiger Schokolade in der Fertigung der süßen Zierde versuchen. Auch am „Igeln“ der weiterverarbeiteten Pralinen versuchten sich die Gäste im nächsten Raum. Dabei wird der noch ungehärteten Schokolade mit einer Gabeln eine Igelfrisur verpasst. Dafür ist eine schnelle Hand nötig.

In der Rausch Schokoladen Manufaktur trifft Tradition auf Leidenschaft und Hightech auf Handarbeit. „Nur mit handwerklicher Tradition entsteht die beste Edelkakao-Schokolade, so wie wir sie haben wollen“, sagte Robert Rausch. Künstliche Farb- und Aromastoffe sucht man in der Manufaktur vergeblich. „Obwohl die Industrie nach pinken und grünen, verrückt aussehenden Tafeln verlangt“, räumte Fabrikleiter Jaeschke ein. Deswegen suche man jetzt nach biologischen Alternativen, mische Rote Beete und grünen Algenextrakt unter die Kakaomasse. Liebevoll werden die süßen „Schweinereien“, wie Rausch persönlich sie nennt, in der Manufaktur hergestellt, jede Schokoladentafel wird von Hand eingepackt, der Rausch-Kleber darauf gepresst, und dann verlassen Päckchen mit Schokolade die Tempelhofer Manufaktur und machen sich auf den Weg in die ganze Welt.

Nach der Führung durfte die Gruppe süßes Catering – Törtchen aus der Pâtisserie und Trinkschokolade – genießen. Robert Rausch erzählte dabei von seinen Reisen nach Mittel- und Südamerika, in die Karibik, nach Madagaskar und auf die pazifischen Inseln, während denen er Kakaopflanzen begutachtet und die Bauern kennenlernt. Für Robert Rausch stehen seine Mitarbeiter, die Rausch-Unternehmensphilosophie und die Qualität seiner Produkte an erster Stelle, das merkte man dem jungen Unternehmer an.

Zum Schluss erhielten alle Gäste gleich zwei prall gefüllte Goodiebags mit dem neuen tip-Magazin und natürlich einer Menge Schokolade. Die Umpa Lumpas aus Roald Dahls „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ließen sich zwar den ganzen Abend nicht blicken, angesichts der köstlichen Schokolade und der herzlichen Stimmung störte dies jedoch niemanden.

Text: Lilli Lück, Rosanna Steppat

Fotos: Lena Ganssmann

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