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Hinter den Kulissen des Weihnachtscircus Roncalli

Beim Betreten des Tempodroms schmeckt die Luft nach Popcorn. Rote Vorhänge, bunte Lichter und Männer in gestreiften Hemden im Frack sind zu sehen – Willkommen im Roncalli Weihnachtscircus. Die funkelnden Lichter der Weihnachtsbäume spiegeln sich in den neugierigen Augen der Teilnehmer von tip Backstage präsentiert von Mastercard Priceless Berlin und los geht er, der Blick hinter die Kulissen.

Bilder

Zirkusdirektor Bernhard Paul, zum 14. Mal mit seinem Zirkus auf Tour in Berlin, steht sympathisch lächelnd vor uns. Seit mehr als 44 Jahren führt er Roncalli, so berichtet er während er unsere Gruppe in das Innere des Tempodroms führt – das Rondell wo später hart trainierende Artisten die phänomenalsten Verbiegungen vorführen werden. Noch sind alle am Dehnen, üben und sich auf die Show vorbereiten. Statt eines eiskalten Zelts wurde dieses architektonisch ungewöhnliche Gebäude für die Herrlichkeit der Akrobatik und Komik gewählt, worüber alle Zuschauer, die später die Show im Warmen genießen wohl überaus dankbar sind. Eine gute Weile lauschen Alle den Worten des Direktors und schauen nebenbei der Frau zu, die sich, ihren Kopf an einen Reifen befestigt, unaufhörlich dreht. Ein packendes Kunststück mit Schwindelgefahr. Mit kleinen Facts, wie den Clown als Bestverdiener der Zirkuswelt, füttert uns Bernhard Paul und zieht uns in den Bann der Magie des Roncalli Weihnachtscircus.

Beim weiteren Rundgang, hinter der Manege, müssen die winzigen Ponys unbedingt gestreichelt werden und auch das große, edel aussehende Pferd kommt nicht zu kurz. In diesem Jahr sind sie das letzte Mal dabei. „Das sehen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, so Bernhard Paul. Der Roncalli Weihnachtscircus hat schon immer mehr auf die Talente der Menschen gesetzt und Tiere in der freien Wildbahn gelassen. Noch ein Grund mehr sich auf die Show zu freuen. Mit Seelenruhe, wie es sie nur in der Weihnachtszeit geben kann, beantwortet der Herr Direktor alle Fragen der tip Backstage Gruppe, bevor wir zum Restaurant des Tempodroms geführt werden. Mit Flammkuchen und Suppe gestärkt, unterhalten sich alle Teilnehmer so lange, bis es Zeit zum Betreten der Manege ist.

Und dann geht es los – Vorhang auf, Manege verdunkelt. Roncalli an!

Mit leisen, weihnachtlichen Tönen, Farben und Kunst ziehen die Musiker, Akrobaten und Clowns uns in ihren Bann. Der Clown Carillon lässt mit schillernden Seifenblasen und beeindruckenden Zaubertricks unsere Herzen schneller schlagen. Die Schlangenfrau in ihrem funkelnden, strahlenden Swarowski-Kostüm verbiegt sich so herrlich vor uns, wie sich die Menge vor Lachen verbiegt, wenn die Clowns immer wieder ihren Auftritt haben. Wahre Komikkünstler sind hier am Werk. Mit außergewöhnlichen Kostümen, einer brillant zusammengestellten Aufführung und fantastischen Specialeffects beherrscht der Weihnachtszirkus die Kunst, die Zuschauer in andere Welten zu führen, wie kein anderer. Beatbox-Akrobat Robert Wicke rundet mit seinem charmanten, frechen, letzten Auftritt die Vorstellung ab und entlässt alle Zuschauer, trunken vor neuen, prächtigen Erinnerungen in die winterliche Nacht. Die Show war gefüllt mit Leben und in guter Tradition hat der Zirkus das Weihnachtsthema vollkommen ausgeschmückt. Wer noch nicht in Stimmung war, ist es jetzt.

Fotos: Patricia Schichl

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