Queer

„Ğ – das weiche G – Queere Formen migrieren“ im Schwulen Museum

Mehtap Baydu Koza / Der Kokon / Cocoon, 2015 Video-Performance, 17‘26‘‘, Loop Courtesy of the artist

Das Schwule Museum* haut eine spannende Ausstellungsidee nach der anderen raus. Jetzt geht es um den Buchstaben „ğ“. Um was? Emre Busse und Aykan Safoğlu, die die Ausstellung kuratieren, interpretieren das erst 1928 ins türkische Alphabet aufgenommene „ğ“ als ein Hybrid aus dem arabischen Laut „Ghain“ und dem lateinischen Alphabet, als einen Migranten mit Widerstandspotential, denn es ist der am häufigsten falsch ausgesprochene Buchstabe in Deutschland – „ğ“ dehnt nur den Vokal davor.  Diese  Gruppenausstellung versammelt zum ersten Mal in Deutschland Arbeiten, die den transkulturellen Austausch von LSBTIQ*-Menschen zwischen der Türkei und Deutschland thematisieren  –darunter die 1997 entstandene Arbeit „Fatma Souad“ (Abb.) von Cihangir Gümüştürkmen.

ğ – das weiche g. Queere Formen migrieren Schwules Museum*, Lützowstr. 73, Tiergarten, So, Mo, Mi, Fr 14–18 Uhr, Sa 14–19 Uhr, Do 14–20 Uhr, 3.3.–29.5., 7,50/erm. 4 €

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