Gamescom auch 2012 auf Erfolgskurs

Dabei wurden erneut die Highlights aus der Computer- und Videospielbranche vorgestellt.

275.000 Besucher aus 83 Ländern konnten die Veranstalter 2012 verzeichnen. Zudem waren 600 Aussteller aus 40 Ländern vertreten, während 5.300 Journalisten und Branchenvertreter das Geschehen dokumentierten.

Vor allem bei der Ausstellerzahl und dem Fachbesucheranteil (plus 14 %) zeigten sich deutliche Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr und das Partnerland Süd-Korea stand stellvertretend für die hohe Internationalität.

Die Aussteller nutzten die Gelegenheit dem weltweiten Publikum ihre neusten PC- und Konsolenspiele zu präsentieren. Besonders die hoch erwarteten Titel „Assasins Creed 3“, „Battlefield 3 – Armored Kill“ und „World of Warcraft 3 – Mists of Pandaria“ fanden dabei hohen Anklang. Aber auch Titel, die im Vorfeld für weniger Aufregung gesorgt hatten konnten überzeugen wie etwa der neue „Tomb Raider“-Teil. In der neuen Ausgabe wird erläutert wie die Archäologin überhaupt zu ihrem Beruf kam. Dabei legen die Entwickler wert darauf, die emotionale Verletzlichkeit von Lara Croft zu betonen um einen höheren Identifikationswert zu garantieren.

Auch „Dungeons & Dragons – Neverwinter“ konnte die Messe-Besucher überraschen. Im neuen Titel der Rollenspielreihe kann der Spieler nämlich seine eigenen Levels erstellen. So besteht die Wahl z. B darin die Spielumgebung zu wählen. So kann man etwa im Freien oder in einer Grotte spielen und dabei noch die Anzahl der Gegner und damit dem Schwierigkeitsgrad festlegen. Dazu kommen etliche Haupt- und Nebenquests die das Spielerlebnis besonders vielseitig machen.

Das besondere an „Neverwinter“ ist zudem, dass es kostenlos erhältlich sein wird als sogenannter Free2Play-Titel. Das Geschäftsmodell wird dann darin bestehen, dass käuflich erwerbbare Inhalte das Spiel erweitern. Diese Art und Weise mit Computerspielen Geld zu verdienen wird immer beliebter. Anbieter wie Prosiebengames setzen inzwischen verstärkt auf dieses Modell und haben dabei eine Vielzahl von kostenlosen Spielen im Angebot (z. B Planetside 2); der Spieler kommt aber nur dann zu vollkommenen Spielgenuss wenn er zusätzliche Levels oder Gegner hinzukauft.

Die Messe konnte auch den Trend der Mobile Games bestätigen. Laut der Deloitte-Studie „Mobile Gaming – Smarthphones und Tablets erorbern die Games-Industrie“ zocken nämlich immer mehr Spieler auf ihren mobilen Geräten. In den USA sind das bereits 43%, gefolgt von Frankreich mit 38% und Deutschland mit 32%.

Bild: © gamescom

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