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Gründermekka Berlin – Tipps für Start-ups in der deutschen Hauptstadt

Stadtluft macht frei, dieser Rechtsgrundsatz machte es Leibeigenen im Mittelalter möglich, sich von den Fesseln ihrer Dienstherren zu befreien. Sie strömten in die aufstrebenden Metropolen, um ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können. Auch heute zieht es noch so manchen, der losgelöst von festgefügten Strukturen eigene Ideen umsetzen möchte, in die Städte, die dafür beste Voraussetzungen bieten. Und Berlin mit seinem ganz speziellen Charakter scheint in dieser Hinsicht für viele, die ein Unternehmen gründen möchten, einen ganz besonderen Duft zu versprühen. Nur so ist es zu erklären, dass mehr als 30 % der deutschen Start-ups in Berlin gegründet werden. Unzweifelhaft finden Gründer in der deutschen Hauptstadt eine äußerst lebhafte Start-up-Szene vor, die inspirierend und aufregend ist. Trotzdem sind auch in dieser Umgebung nur diejenigen langfristig erfolgreich, die konsequent auf ihr Ziel hinarbeiten und die Spielregeln kennen, die für jede Firmengründung gelten. Ohne eine akribische Vorbereitung und ein überzeugendes Konzept geht auch in der Gründerhauptstadt nichts.

Rat holen bei echten Experten

Bevor so richtig durchgestartet werden kann, sind jede Menge Fragen zu klären, die längst nicht alle klar auf der Hand liegen. Der Teufel steckt auch bei einer Unternehmensgründung oft im Detail. Eine gute Orientierung über all die Dinge, die unbedingt beachtet werden müssen, bietet zum Beispiel das Coachingprogramm der KFW, das sich generell an alle GründerInnen wendet. Je nach Art des Unternehmens und der Branche leisten auch die Industrie- und Handelskammer oder die Berliner Handwerkskammer wertvolle Hilfestellung. Darüber hinaus stehen aber noch zahlreiche weitere Institutionen Gründern mit Rat und in einigen Fällen sogar mit aktiver Tat zu Seite. Unterstützung bieten unter anderem der Berliner Beratungsdienst, der Bundesverband der Selbstständigen oder das RKW Berlin an. Eine wichtige Anlaufstelle ist auch der beim Berliner Senat angesiedelte Unternehmerservice, der Entrepreneure in allen Phasen der Gründung mit umfassenden Beratungsleistungen begleitet. Gründer aus dem universitären Umfeld finden an ihren Hochschulen ebenfalls kompetente Ansprechpartner, die sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit aktiv unterstützen.

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg – eine gründliche Planung und Vorbereitung

Eine gute Beratung ist die beste Voraussetzung, um einen detaillierten Gründungsfahrplan auszuarbeiten. In einer solchen Roadmap werden Ziele formuliert, die in verschiedenen Etappen erreicht werden sollen. Am Anfang einer Firmengründung steht meist nur eine diffuse Idee. Diese weiter zu entwickeln und daraus eine konkrete Geschäftsidee zu machen ist der erste Schritt zum eigenen Unternehmen. Auf diesem Fundament baut Phase Zwei auf, in der es darum geht, alle relevanten Informationen zu sammeln und sich mit kompetenten Beratern zu vernetzen. Die in diesem Stadium gewonnenen Erkenntnisse sind die Basis für die Erstellung des Businessplans, mit dem Banken und anderen Investoren im dritten Schritt von der Tragfähigkeit des Konzepts überzeugt werden müssen. Gelingt dies, ist der erfolgreiche Abschluss von Phase Vier, die Finanzierung des Projekts, geschafft. Stehen dann ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung, folgt in Schritt Fünf der Höhepunkt der Geschichte, die Gründung der Firma.

Mit einer interdisziplinären Marketingstrategie alle relevanten Zielgruppen erreichen

Nun kann mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden. Produktion, Verwaltung, Vertrieb, all das und noch viel mehr muss organisiert und aufgebaut werden. Und nicht zuletzt bedarf es einer überzeugenden Marketingstrategie, mit der die Marke, das Produkt und das Unternehmen bekannt gemacht und Kunden generiert werden.

Im digitalen Zeitalter führt dazu am Internet natürlich kein Weg vorbei. Eine professionell gestaltete Webseite ist ebenso wenig verzichtbar, wie eine umfassende Präsenz auf den Plattformen der sozialen Netzwerke und in relevanten Foren, Blogs und Fachportalen. Doch auch klassische Maßnahmen wie Print-, Radio- oder TV-Werbung haben immer noch ihre Berechtigung. Während beim Internetmarketing präzise auf die spezielle Zielgruppe abgestimmte Aktionen auf den jeweils bevorzugten Kanälen gefahren werden können, erreichen die analogen Werbeformen weitgehend ungefiltert eine breite Masse. Gerade für ein junges Unternehmen, das sich seinen Platz im Markt noch erobern muss, bedeutet dies eine Chance, potenzielle Kundengruppen zu erreichen, die unter Umständen zunächst gar nicht im Fokus gestanden haben. Ein intelligenter Mix aus digitalem Marketing und analoger Werbung stellt in vielen Fällen eine besonders Erfolg versprechende Strategie dar.

Give-aways – kleine Aufmerksamkeiten mit bleibender Wirkung

Gerade für Start-ups gilt aber auch, dass kleine Geschenke nicht nur Freundschaften erhalten, sondern sie manchmal überhaupt erst möglich machen. Mit Werbeartikeln, die zum Unternehmen, dem Image und dem Anspruch des Start-ups passen, ist die neue Marke auch im täglichen Leben präsent. Ein schicker Kugelschreiber mit Werbeaufdruck, ein praktischer Terminplaner und sogar Klassiker wie Kaffeetassen oder der Wandkalender sind nach wie vor beliebte Transporteure von Werbebotschaften. Auf Fachmessen, bei öffentlichen Verkaufsveranstaltungen oder bei Produktpräsentationen vor Pressevertretern sind die kleinen Aufmerksamkeiten immer noch gerne gesehen. Als Teil eines Marketingkonzeptes, das verschiedene Bereiche umfasst, ergänzen Give-aways auf besondere Weise die Maßnahmen auf anderen Feldern.

Mut und Durchhaltevermögen – für GründerInnen unverzichtbar

Um den Traum vom eigenen Unternehmen Realität werden zu lassen und langfristig bestehen zu können, bedarf es einer guten Idee, einer minutiösen Planung und jeder Menge Mut und Durchhaltevermögen. Wer sich von unvermeidlichen Rückschlägen nicht entmutigen lässt, an sein Konzept glaubt und auch bereit ist, den Rat von erfahrenen Profis anzunehmen, der verfügt bereits über beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Unternehmer oder Unternehmerin. Nicht immer muss das Rad neu erfunden werden, oftmals reicht es schon, ein entscheidendes Teil zu verändern oder hinzuzufügen. Berlin mit seinem internationalen Flair und seiner faszinierenden Gründungskultur bietet für die Entwicklung neuer Ideen die passende Umgebung, in der Neues entstehen und zum Erfolg geführt werden kann.