Essen & Trinken in Berlin

Hallesches Haus in Kreuzberg

Schön und gut: eine kreative Auszeit im Halleschen Haus.

Hallesches Haus in Kreuzberg
Foto: Simone Hawlisch

Es erzählt viel über dieses noch immer überbordende Berlin, dass ein Schatz wie das neogotische Hallesche Haus über Jahrzehnte nicht gehoben wurde. Lag es am Möbeldiscounter, von dem es quasi umlagert wird? Oder am wenig flanierfreudigen Tempelhofer Ufer vor der Tür? Seit einem Dreivierteljahr nun aber bespielen ein paar an hübschen und guten Dingen intereressierte Menschen das Hallesche Haus als Concept Store, Veranstaltungsort und als Deli.

Vor einem Monat nun wurde der große Speisesaal geöffnet, einer der schönsten der Stadt. Man wünscht sich dort schwelgerische Abende – und kommt erstmal zum Kaffee und tadellos Gebackenem, zur Rote-Bete-Suppe (4,50 Euro), zur Karotten-Ziegenkäse-Quiche (5,50 Euro) oder zu rohköstlichen Schüsseln mit oder ohne Spiegelei (6 Euro). Die Küche ist – wie die Produktauswahl des Design Stores, der das Hallesche Haus eben auch noch ist – amerikanisch inspiriert, aber immer wieder mediterran abgeschmeckt. Das passt. Genauso die Atmosphäre, die im Wortsinne kreativ zu nennen ist. Besonderer Tipp: der so herzhafte wie herzliche Brunch an den Sonnabenden und ausgewählten Sonntagen.

Hallesches Haus Tempelhofer Ufer 1, Kreuzberg, Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr

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