Filmfestival

Hellas Filmbox Berlin 2017

Die Hellas Filmbox zeigt Filme nach dem Motto: Griechenland – radikal geschnitten

Foto: Nikos Nikolopoulos
Foto: Nikos Nikolopoulos

Wegen des Brexits denkt kaum noch jemand an den Grexit, Griechenland ist wieder ein bisschen aus dem Fokus der ­Öffentlichkeit gerückt. Das heißt aber nicht, dass es nichts zu erzählen und zu diskutieren gäbe. Das umfangreiche ­Programm des Minifestivals „Hellas Filmbox Berlin“ vermittelt einen vielschichtigen Eindruck von der gegenwärtigen Situation, wobei vom Eröffnungsfilm aus dem Jahr 2002 „Der Stellvertreter“ (in Anwesenheit von Regisseur Constantin Costa-Gavras) bis zum Abschlussfilms „Worlds Apart“ (2015, Foto) zum Teil auch eigenwillige Linien gezogen werden.
Aber das Programm dazwischen überzeugt mit einem Wettbewerb „New Greek Cinema“, mit guten Dokus ­(„Exotica, Erotica, etc“), und einem weiten Miniwettbewerb „New ­Vision“. An vielen Stellen kommt zudem Südosteuropa in einem weiteren Sinn in den Blick.

Hellas Filmbox Berlin 2017 Babylon Mitte, Mi 18. – So 22.1., www.hellasfilmbox.de

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