Kinderfilm

„Hexe Lilli rettet Weihnachten“ im Kino

Nachdem es bereits seit Wochen Weihnachtsgebäck in den Supermärkten zu kaufen gibt, beginnt nun auch die Weihnachtsaison im Kino – mit dem dritten Leinwandabenteuer von Hexe Lilli, basierend auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Knister.

Foto: Universum

Sechs Jahre nach dem letzten Kinofilm mit Hexe Lilli musste selbstverständlich eine neue Hauptdarstellerin her, Hedda Erlebach macht das kompetent, während Michael Mittermeier erneut dem (animierten) Drachen Hektor seine Stimme leiht – aber die heimliche Hauptrolle spielt diesmal sowieso Jürgen Vogel als Knecht Ruprecht. Den hat Lilli aus dem Mittelalter herbeigezaubert, damit er ihrem kleinen, aber immer öfter nervenden Bruder Leon eine Lektion erteilt. Doch getrennt vom Weihnachtsmann verfällt Ruprecht immer mehr auf seine Ursprünge als Gestalt aus der Unterwelt, die für die falschen Weihnachtsmänner mit ihren angeklebten Bärten nur Verachtung übrig hat. Seine Hörner wachsen und schließlich lässt er all die Kinder, die er als unartig einstuft, in seinem Sack verschwinden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, es hier weniger mit einem Weihnachts- als mit einem verspäteten Halloween-(Horror-)Film zu tun haben.

Das Chaos, das er bei der Suche nach dem wahren Weihnachtsmann jedenfalls anrichtet, bringt auch Lilli in Schwierigkeiten, so dass sie schließlich nur noch die Möglichkeit sieht, selber ins Mittelalter zu reisen, um die Dinge ins Lot zu bringen. Für die allerjüngsten Zuschauer nicht unbedingt geeignet.

Hexe Lilli rettet Weihnachten D 2017, 100 Min., R: Wolfgang Groos, D: Hedda Erlebach, Jürgen Vogel, Anja Kling, Maresa Hörbiger, Start: 9.11.

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