Komödie

„High Society“ im Kino

Industriellen-Tochter und Mädchen aus dem Plattenbau tauschen ihr Leben und erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht

Foto: Warner/ Edith Held

Anabel von Schlacht (Emilia Schüle) wächst in einer reichen Industriellen-Familie auf. Mit ihrer realitätsfernen Mutter und Charity-Lady Trixi (Iris Berben) hat sie bis auf den oberflächlichen Lifestyle wenig gemein. Aura Schlonz (Caro Cult) lebt in einem Berliner Plattenbau bei ihrer aktivistischen Hippie-Mutter Carmen (Katja Riemann) und ihren zwei Halbgeschwistern. Dann stellt sich heraus, dass Anabel und Carmen nach der Geburt unabsichtlich vertauscht worden sind. Ach herrje.
Mit ihrer jeweiligen Herkunft (und den Müttern) brechend, tauschen beide quasi ihr Leben: Aura taucht in die Welt der Superreichen ein, Anabel versucht sich ohne Schulabschluss am Arbeitsmarkt durchzuschlagen. Und dann gibt es da noch den Polizisten Yann (Yannis Niewöhner).
Zwischen zwei überspitzt divers dargestellten Welten und den seichten Dramen, die sich darin abspielen, findet sich eine wenig überraschende Sozialkritik: Geld allein macht nicht glücklich. Aha. Und am Ende siegt die Liebe, nicht das Geld. Soso. Trotzdem leben dann alle gemeinsam in der Luxus-Villa.

High Society D 2017, 91 Min., R: Anika Decker, D: Emilia Schüle, Iris Berben, Yannis Niewöhner, Katja Riemann, Start: 14.9.

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