so war es bei tip backstage präsentiert von mastercard priceless berlin

Hinter den Kulissen der Komischen Oper

Wer kann schon dem Zauber einer Discokugel widerstehen, die glamourös funkelnd erstrahlt? Noch besser sind natürlich gleich dutzende Discokugeln, die tanzen. Glamour-Exzess. Das fand auch die beglückte Gästegruppe beim exklusiven Event tip Backstage präsentiert von Mastercard Priceless Berlin. Eine Stunde vor Beginn des Kult-Musicals „West Side Story“ von Leonard Bernstein durfte sie, ganz exklusiv, hinter die Kulissen der enorm aufregenden wie aufwendigen Produktion blicken; direkt auf der Bühne dabei sein, wie die Sopranistin Azzurra Adinolfi (Anita) und der Tenor Johannes Dunz (Tony) ein letztes Mal vor der Aufführung Songs auf der Bühne ansangen, Mikrofone gecheckt wurden. Und eben besagte dutzende Kugeln, handgroße wie meterbreite, die Bühne stimmungsvoll in Discolicht tauchten. Selfietime!

Ein exzellentes Duo hat die Gäste von tip Backstage charmant, witzig und mit unterhaltsamer Expertise eine kurzweilige Stunde lang durch diese spannungsgeladene Zeit direkt vor der Aufführung geleitet: Dr. Andrea Röber (Pressesprecherin der Komischen Oper) und Tobias Daniel Reiser (Mitarbeiter der musiktheaterpädagogischen Abteilung). Die wussten natürlich nicht bloß, wo der Mantel und die Schuhe von „Tatort“-Kommissarin Dagmar Manzel im reichhaltigen Fundus hängen, sondern konnten auch im Keller vor Ort höchst anschaulich erklären, wie die Drehscheibe der Bühne mit ihren mobilen Aufzügen funktioniert. Eine Wunder-Apparatur! So was bekommt man nur selten zu Gesicht. Und das alles live während der finalen Proben

Über einen Opernberuf wollten die Gäste während der Tour ganz besonders viel wissen: Was genau macht eigentlich der Inspizient? Das ist der Typ, der, fürs Publikum unsichtbar, am Rand der Bühne die gesamte Aufführung leitet – mit Blick auf viele Monitore und auf den Klavierauszug sämtlicher Stücke der „West Side Story“. Denn anders als bei vielen landläufigen Inszenierungen des Stücks, bei denen leider oft zwei Drittel der Orchesterstimmen als Halbplayback vom Band kommen, ist bei der Komischen Oper ein Riesenorchester in voller Montur am Start: 75 Vollblutprofis, die progressiv jazzen und Latin-Laune machen. Die brauchen freilich einen Dirigenten, der das Tempo vorgibt. Und das kann an jedem Abend ein leicht anderes sein. Da geht es zwar nur um Sekunden oder Sekundenbruchteile, aber die machen eben den einzigartigen Groove aus – und deshalb muss die gesamte aufwendige Bühnentechnik flexibel darauf reagieren können. Dafür sorgt der Inspizient. Die Gruppe staunt nicht schlecht und erheischt noch letzte Blicke auf Masken und Bühnenbilder, die schon bereitstehen für die große Show gleich.

Bilder

Um 19.30 Uhr ging’s los, die Gruppe hatte tolle Plätze im Rang, von denen sich die ganze Bandbreite der Bühne optimal bestaunen ließ. Wenn man erstmal den nervenkitzelnden Trubel direkt vor so einer Aufführung hautnah erlebt hat, staunt man noch viel mehr darüber, mit welcher Leichtigkeit anschließend scheinbar alles über die Bühne geht – die Choreographien, die perfektes Entertainment sind, und diese einmaligen Songs, die so wunderbar vom Verliebtsein erzählen – aber mit sozial gewahrem Twist.

In der Pause gab’s noch mal Luxus der Extraklasse für die Gäste von tip Backstage präsentiert von Mastercard Priceless Berlin, in der exklusiven Fritzi Massary Lounge: deliziöse Snacks und schön kühle Drinks. Die perfekte Stärkung für den zweiten Teil des Abends, der ja auf der Bühne kein naives Happy End vorsieht, aber einen gerade deshalb umso mehr inspiriert, wie wichtig es doch ist, nicht Vorurteilen zu vertrauen, sondern sich selbst ein Bild zu machen. Die Gäste von tip Backstage bekamen bei ihrer einmaligen Tour natürlich ein Upgrade an Inspiration, mit Blicken hinter die Kulissen, wie sie ansonsten kaum je möglich sind fürs Publikum.

Text: Stefan Hochgesand
Fotos: Lena Ganssmann

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