Filmreihe

„Hong Kong Cinema 1997 – 2017“ im Kino

Die Reihe Creative Visions: „Hong Kong Cinema 1997 – 2017“ beleuchtet das Filmschaffen der Metropole nach der Rückgabe an China

Seit Jahrzehnten gilt Hongkong als Hochburg von superben Filmproduktionen, bevorzugt aus dem Actiongenre. Doch wie hat sich das dortige Filmschaffen seit der Rückgabe an China vor 20 Jahren verändert? Das versucht eine Reihe mit zehn Filmen zu verdeutlichen, die zwischen 1997 und 2016 entstanden sind. Die üblichen Verdächtigen sind vertreten, so etwa Johnnie To mit „PTU“ (2003), Tsui Hark mit „Time and Tide“ (2000) oder Ann Hui mit „A Simple Life“ (1999, Foto).
Regisseur Stanley Kwan (zu Gast am 3. August) thematisiert in seinem 1999 entstandenen Spielfilm „Hold You Tight“ das Thema Homosexualität anhand von zwei Frauen und drei Männern. Ein Jahr später ­gewann er mit dem hier nicht gezeigten „Yue kuai le, yue duo luo“ den Alfred-Bauer-Preis im Wettbewerb der Berlinale. Und warum ist der große John Woo nicht mit dabei? Der hatte sich bereits 1993 Richtung Hollywood davongemacht.

Creative Visions: Hong Kong Cinema 1997 – 2017 14.7. – 3.8., Arsenal, Potsdamer Str. 2, Tiergarten, www.arsenal-berlin.de

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