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Corona Zuhause

Ihr seid nicht allein: 12 Dinge, die wir (nur) im Shutdown machen

Wir sind wieder viel zu zuhause. Einige arbeiten im Home Office. Und die, die raus müssen, können nach Feierabend nicht noch schnell Freunde treffen. Und plötzlich ändert sich unser Verhalten. Wir haben für euch eine Liste mit 12 Dingen zusammengestellt, die wir im Shutdown andauernd machen. Damit ihr euch nicht so alleine fühlt, wenn ihr mit euren Haustieren redet oder euer eigenes Fitnessstudio ausbaut.


Überall hin mit dem Fahrrad fahren

Enge auf dem Fahrradweg
Volle Radwege in Berlin, um die Öffis zu umgehen. Foto: Janine Schmitz/photothek.net

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind überfüllt. Wenn man es vermeiden kann, bewegt man sich lieber anders fort. So umgeht man auch das Grauen der falsch aufgesetzten Masken in Bussen und Bahnen. Wer kein Auto hat, der muss halt zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch die Stadt kommen. Problematisch wird es erst, wenn die Radwege überfüllt sind. Aber seien wir mal ehrlich, besser fürs Klima ist Fahrradfahren allemal. Kleine Bitte: Verhaltet euch nicht wie diese Fahrradfahr-Typen, die uns nerven.


Ein bisschen vergammeln

Frau arbeitet im Schlafanzug von Zuhause
Im Schlafanzug zu arbeiten ist eh viel gemütlicher. Foto: Imago Images/Westend61

Eine Sache, die auch jeder im Shutdown tut? Ein bisschen vergammeln. Wenn man die meiste Zeit zuhause verbringt und niemand da ist, der einen sehen könnte, dann verbringt man schon mal den ganzen Tag im Schlafanzug oder bestenfalls in der Jogginghose. Duschen schiebt man auch noch einen Tag auf, weil wen interessiert es schon, wenn man ein bisschen müffelt. Ist ja eh niemand da und etwas unternehmen kann man auch nicht. Apropos: Friseure sind noch geöffnet, falls ihr ein bisschen äußere Haltung wahren wollt.


Seine Freunde und Familie vermissen

Graffiti "Ich denk an dich" an einer Hauswand.
Eine etwas andere Art der Familie zu sagen, dass sie nicht vergessen wird. Foto: Imago Images/Steinach

Ach wie war die Zeit schön, in der man sich regelmäßig mit Freunden treffen konnte oder sich sonntags zum Essen bei Mama eingeladen hat, weil man mal wieder vergessen hatte, einzukaufen. Jetzt ist man den lieben langen Tag allein zuhause und fängt an, die Freunde und Familie zu vermissen. Bei so einem Shutdown kann man ganz schön einsam werden. Das geht fast allen zwischendurch mal so.


An der Selbstoptimierung arbeiten

Frau macht Yoga mit Hilfe ihres Tablets.
Yoga hilft den Kopf zu befreien und an sich selbst zu arbeiten. Foto: stock.adobe.com/dolgachov/Syda Productions

Wenn man sich die Fahrt ins Büro, in die Uni oder zu außerhäuslichen Aktivitäten spart, hat man plötzlich viel mehr Zeit, sich auf sich selbst zu konzentrieren und auf ein verbessertes Selbst zuzuarbeiten. Ob mehr Sport, regelmäßiges Wellness-Programm zuhause oder richtig gut kochen, all das gehört zu den Dingen, die man im Shutdown machen kann. Es gibt so viele gute Vorsätze, denen man sich widmen kann. Zum Glück sind wir mit diesem Wunsch nach Selbstverbesserung auch nicht allein. Aber wissen auch: Wer keine Lust hat, lässt es bleiben. Wir verstehen die Selbstoptimierer genauso gut wie jene, die sie hassen.


Sachen kaufen, die man eigentlich gar nicht braucht

Postbote bringt viele Pakete.
So könnte es an der Haustür aussehen, wenn der Postbote kommt und Pakete bringt. Foto: Imago Images/STPP

Wer kennt es nicht? Wenn man nicht mehr aus dem Haus gehen kann oder will, dann bestellt man automatisch viel mehr. Man muss sich das Fitnessstudio schließlich zuhause einrichten und mit der sauteuren Pfanne, die man schon immer haben wollte, kann man endlich Paella kochen. Man hat jetzt ja mehr Zeit. Doch Konsum ist nicht immer toll, wie wir eigentlich aus dem ersten Shutdown hätten lernen können. Schön sind die neuen Winterstiefel für ausführliche Spaziergänge trotzdem.


Viel zu viele Serien schauen

Eine Fernbedienung ist auf den Fernseher gerichtet.
Die Auswahl ist groß. Da fällt die Entscheidung nicht leicht. Foto: Imago Images/MiS

Das Streaming Angebot ist überwältigend und man weiß meist gar nicht genau, wo man anfangen soll – oder wo man als erstes nach einer neuen Serie sucht. Netflix? Amazon Prime Video? Sky? Disney Plus? Die Wahl liegt bei euch und wenn man eh nicht viel mehr zu tun hat, als von zuhause aus zu arbeiten, kann man schon mal die ganze Nacht eine Serie durchbingen. Gibt es Menschen, die daran keinen Spaß haben?


Das Heim in ein Fitnessstudio verwandeln

Frau macht zuhause Sport mit Gewichten.
Wir alle wollen doch auch zuhause fit bleiben. Foto: Imago Images/Cavan Images

Vielen geht es ähnlich. Jetzt wo Sporteinrichtungen geschlossen haben, muss man die eigenen Sporteinlagen wieder auf das heimische Wohnzimmer verlegen.

Bei einigen Sportarten ist das leicht machbar, wie beispielsweise Yoga. Ganz einfach kann man in Online-Kursen, mit Hilfe von YouTube-Videos oder allein zuhause Sport auf der Matte machen. Schwieriger wird es bei Dingen wie Kickboxen oder Bouldern. Wer hat schon den Platz für einen Sandsack oder eine ganze Kletterwand in seiner Wohnung? Müssen wir uns halt damit zufrieden geben, was an Sportübungen im eigenen Wohnzimmer möglich ist. Diese Zeit geht da auch vorbei.


Zu viel trinken und zu wenig zugleich

Schatten einer Frau, die ein Bier trinkt.
Kein Bier vor vier, aber Wein darf sein. Foto: Imago Images/Hans Lucas

Tagsüber zu wenig Wasser und abends zu viel Alkohol trinken. So sieht es derzeit vermutlich in vielen Haushalten aus. Beim Arbeiten aus dem Home Office vergisst man, das Wasserglas wieder aufzufüllen, und abends auf dem Sofa gönnt man sich ein Glas Wein oder ein Bier. Daran ist nichts verwerflich, solange es nicht Überhand nimmt. Wenigstens sind wir mit unserem unausgewogenen Trinkverhalten nicht allein.


Mit den Haustieren reden

Frau und Katzen schauen sich gegenseitig an.
Haustiere sind schon etwas tolles und vertreiben die Einsamkeit. Foto: Imago Images/Westend61

Es ist jetzt nicht so, dass man normalerweise nicht mit den eigenen Haustieren redet, aber wenn niemand sonst zuhause ist, sind es halt die Katze oder der Hund, die als Gesprächspartner herhalten müssen. Außerdem muss man sich ja auch irgendwie den Frust über die verkochten Nudeln von der Seele reden. Mit den Haustieren sprechen ist also völlig in Ordnung, das gehört auch zu den Dingen, die jeder im Shutdown macht. Ihr seid damit nicht allein. Wenn ihr sie für die stille Geduld belohnen wollt: Hier gibt es Haustier-Bedarf: Von nachhaltigem Futter bis zur frischen Frisur.


Essen, essen und noch mehr essen

Frau schaut auf ihr Essen und lächelt.
Essen macht glücklich. Das sind ein paar extra Kilo gar nicht so schlimm. Foto: Imago Images/Westend61

Hier mal ein Brötchen, da ein Apfel, Mittagessen, Abendessen plus Nachtisch. Essen ist toll! Deswegen kochen wir im Shutdown fleißig oder bestellen jeden Tag Essen, um beispielsweise die Restaurants zu unterstützen. Doch woher kommen eigentlich die ganzen extra Kilos, die wir uns seit Anfang des Jahres angefuttert haben? Dieses Phänomen kennen wohl auch die meisten. Man isst im Shutdown aus Langeweile oder weil es einfach gut schmeckt. Lasst euch nichts vormachen, in diesen Zeiten essen wir alle ein bisschen mehr als sonst.


Es den Kaninchen nachmachen

Lachendes Paar im Bett.
Leidenschaft gehört zu einer guten Beziehung, wieso also nicht die extra gewonnene Zeit sinnvoll nutzen? Foto: Imago Images/Westend61

Liebe ist schön und Glück hat derjenige, der während des Shutdowns nicht allein in der Wohnung sitzt, sondern einen Partner an der Seite hat. Endlich hat man mal wieder Zeit für einander. Die vielleicht längst vergessene Lust der ersten verliebten Monate kehrt zurück und man findet sich nun sehr oft gemeinsam in den Kissen wieder.

Spätestens wenn an den Tankstellen und Supermarkt Kassen die Kondome dauerhaft ausverkauft sind, weiß man, dass man mit übermäßigem Bettsport während des Shutdowns nicht allein ist. Falls es doch eher nicht so rund läuft: Das rät der Paarberater zur Corona-Zeit.


Neues Lernen und sich darin verlieren

Frau sitzt mit Gitarre vor Laptop.
Mit online Kursen und YouTube Video fällt das Gitarre spielen gar nicht so schwer. Foto: Imago Images/Westend61

Sprachen, kochen, stricken oder ein neues Instrument lernen. Viele suchen sich derzeit neue Hobbys. Manche verlieren sich in dieser neu gefundenen Tätigkeit und verbringen ihre Abende übend, um das gesamte Ed-Sheeran-Album auf Gitarre zu beherrschen oder endlich Steppen zu können. Zum Leidwesen der Nachbarn.

Egal ob eure neue Leidenschaft der Strickkunst oder der Trompete gilt. Neue Sachen zu lernen ist nichts schlechtes und im nächsten Sommer, nach dem Shutdown, könnt ihr eure Freunde dann am Lagerfeuer mit Liedern begeistern. Oder mit Topflappen. Allein seid ihr jedenfalls nicht mit diesem Verhalten.


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Wem trotz der hier aufgeführten Dinge, die Inspiration fehlt, was er oder sie mit seiner beziehungsweise ihrer Zeit anfangen soll, dem könnten diese 12 Tipps für die Corona Isolation helfen. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, wie und wo man sich in Berlin testen lassen kann und was es mit dem zweiten Shutdown überhaupt auf sich hat.

Arbeiten von Zuhause aus, kann außerdem recht gemütlich sein, Home Office ist manchmal allerdings gar nicht so geil. Wem die Decke zuhause auf den Kopf fällt, für den könnten Spaziergänge eine Option sein, um mal an die frische Luft zu kommen. Dabei aber bitte immer darauf achten, dass man genügend Abstand zu anderen Menschen hält, an den Stellen an denen es nötig ist die Mund-Nasen-Bedeckung aufsetzt und sich nicht gerade den Park raussucht, von dem man weiß, dass er Samstag vormittags immer total überlaufen ist. Passt auf euch auf und bleibt gesund!