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Im Le Faubourg

Treffen sich ein deutsches Weingut und ein französisches Restaurant in Südostasien. Nein, so beginnt kein schlechter Witz. Sondern ein sehr wunderbares Weinmahleins präsentiert von Mastercard Priceless Berlin. Und „Südostasien“, das war in diesem Fall eine mit Ente gefüllte Summer Roll an Wasabi und Fenchel, mit der Felix Mielke, Küchenchef im Le Faubourg im Sofitel am Kurfürstendamm, diesen Abend genau so klar wie aromenintensiv eröffnen sollte. Und klar, die asiatische Küche liebt den deutschen Riesling. Die französische an diesem Abend auch. So sehr Riesling nämlich war ein Weinmahleins noch nie.

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Ausschließlich diese eine Rebe kam an diesem Mittwochabend ins Glas, gewachsen auf den Vulkanböden über der Nahe. Vinifiziert im Gut Hermannsberg, der ehemaligen Staatsdomäne, die in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Neustart hingelegt hatte. Klare Weine, ein klares, selbstbewusstes Profil. Und eine klare Ansage: Eigentlich, so Vertriebsleiter Tobias Fricke, gibt es im Gut Hermannsberg nur große Lagen. Weshalb schon der Ortswein also die Höhe ist.

Nicht hoch genug einzuschätzen ist auch das Küchenhandwerk von Felix Mielke, der sich über den Status des aufstrebenden Geheimtipps längst hinweggekocht hat. Die angeflammte Jacobsmuschel mit Fenchel, Yuzu und einem Süßkartoffelmus, der Heilbutt unter der Nusskruste mit der Urkarotte: die französische Küche, deren Avantgarde einmal sein großes Thema war, tritt inzwischen gerne zugunsten einer sehr universellen Definition des Fine Dinings zurück. Der Anspruch: guter Geschmack. Was zum Ausklang noch einmal in einem auch visuellen Kunstwerk aus Passionsfrucht, Hefe und einem Hefeeis mündete und mundete. Dezente Süße, intensive Frucht, dazu eine Spätlese von Niederhäuser Steinberg. Von einer eingebundenen Säure ist bei guten Rieslingen gerne die Rede, diese Spätlese hatte eine eingebundene Süße, niemals klebrig und sehr nuancenreich.

Mathias Brandweiner ist der noch immer blutjunge Sommelier, der nach seinem Ausflug ins Les Solistes als Restaurantleiter in Le Faubourg zurückgekehrt ist. Ihm oblag nicht nur die Auswahl des Weingutes, sondern auch die Choreografie eines Abends, der eingespielter und doch in der Ansprache immer persönlich hätte verlaufen können. Ein Abend mit fünf Sternen, ein sechster kam noch für zwei glückliche Gäste hinzu: Einer der Verlosungsgewinner darf  mit einer nagelneuen S-Klasse für ein Wochenende auf Reisen gehen, die andere Gewinnerin Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie lauschen. Ein süßer Nachtisch von unserem Partner Mercedes-Benz Berlin.

Im April dinieren wir im Restaurant Jungbluth. Zu allen Informationen und Reservierungsdetails geht es hier.

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