so war es bei tip backstage präsentiert von mastercard priceless berlin

Im Museum der Illusionen

Ein neues Kleinod gibt es jetzt mitten im Herzen unserer pulsierenden Stadt. Das Museum der Illusionen eröffnet am Alexanderplatz. Mit tip Backstage präsentiert von Mastercard Priceless Berlin wurden schon zwei Tage bevor sich die Türen offiziell öffneten visuelle Wahrnehmung, Gleichgewichts-Sinn und das Gehirn auf die Probe gestellt und die Teilnehmer für einige Stunden aus dem Alltag entführt.

Bilder

Es ist bereits der fünfte Standort des Museums der Illusionen in Europa. Es gibt zwei Standorte in Zagreb und Zadar in Kroatien, einen in Ljubljana in Slowenien und im Jahr vergangenen Jahr eröffnete ein weiteres Museum in Wien. Nun dürfen sich auch Berliner und Berlinbesucher von dieser breit gefächerten Sammlung an Hologrammen, Stereogrammen, haptischen und optischen Illusionen bezaubern lassen.

Mit einer kurzen, sehr persönlich und locker gehaltenen Begrüßungsrede entführte Museumsdirektor Michael Posch die Gruppe in das auf den ersten Blick eher klein anmutende Museum, das dann aber mit über 80 erlebbaren und zum Spielen und Experimentieren einladenden Illusionen überrascht. Alles was sonst in einem Museum verboten ist, ist hier ausdrücklich erwünscht und erlaubt. Es darf alles angefasst und in Bewegung versetzt werden. Räume mit schiefen Böden und Wänden dürfen betreten und alles darf fotografiert werden – mit speziell dafür auf dem Boden markierten Punkten, von denen man die besten Täuschungs-Foto-Ergebnisse erzielen kann. Die Besucher dürfen laut kichern und kreischen – spätestens im Vortex-Tunnel, wo das Gehirn und der Gleichgewichtssinn ausgetrickst werden, der Boden unter den Füßen zum Karussell wird, gibt es kein Halten mehr.

Neben vielen bereits bekannten illusorischen Werken gibt es in der Sammlung des Museums etliche weniger bekannte oder noch nie gesehene Arbeiten, die man selbst nach eigenhändigem Prüfen für unmöglich halten würde. Neben allen Arbeiten sind gut lesbar und einfach formulierte Erklärungen der Phänomene und ihrer Namensgeber, in vier Sprachen, angebracht.

Nach der Besichtigungs-Tour, die doch länger als geplant verlief, entführte uns ein sehr geschickter Zauberkünstler in eine charmant-kurzweilige Zaubershow voller Selbstironie. Das anfängliche, skeptische Stirnrunzeln – Zauberei, das ist alles ganz einfach und leicht zu durchschauen – verzog sich schon nach den ersten Sekunden und es gab nur noch große Augen und staunende Gesichter.

Zum Abschluss gab es in der warmen Abendsonne vor den Museumstüren einen Imbiss und eisgekühlte Getränke. Wer wollte, konnte nun noch einmal auf eigene Faust die Illusionen im Museum testen.

Museum der Illusionen, Karl-Liebknecht-Straße 9, Mitte
berlin.museumderillusionen.de
Infos zum kommenden tip Backstage präsentiert von Mastercard Priceless Berlin folgen in Kürze.

Foto: Christian Mentzel
Text: Jolanda Roskosch

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