Dokumentarfilm

„Kedi – Von Menschen und Katzen“ im Kino

Eine Stadt, die im Grunde den Katzen gehört, ist Istanbul. Das Verhältnis der Menschen zu ihren tierischen Mitbewohnern ist oft von einem erstaunlich symbio­tischen Miteinander geprägt, wie Ceyda Torun zeigt

Foto: Weltkino

Im Mittelpunkt stehen die Straßenkatzen. Doch da Katzen nicht sprechen können und selbst ein kurzer Film, der nur aus Bildern von Katzen besteht, schwer vorstellbar wäre, sind es die Menschen, die zu Wort kommen. Markthändler, Restaurantbesitzer und Anwohner berichten von ­ihrem Verhältnis zu bestimmten Katzen, mit denen sie quasi zusammenleben. Die Tiere kommen und gehen, wie es ihnen beliebt, erfüllen aber gewisse Funktionen: Manche halten ein Restaurant frei von Ratten, andere sind fast so etwas wie Kummerkasten, deren Schnurren und weiches Fell für wohlige Stimmung sorgt.
Etwas repetitiv sind diese Erzählungen der Menschen, allzu ­vielfältig ist das Verhältnis von Katzen und Menschen auch in Istanbul nicht. Und so lebt der Film von seiner Atmosphäre, den Aufnahmen von Katzen, Menschen und Istanbul, was zu einem hübschen Dreifach-Porträt kulminiert.

Kedi (OT) TR/ USA 2016, 79 Min., R: Ceyda Torun, Start: 10.8.

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