Teenie-Komödie

„Meine teuflisch gute Freundin“ im Kino

Mit Fantasy-Touch: „Meine teuflisch gute Freundin“

Foto: Wild Bunch Germany

So also sieht die Tochter des Teufels aus: rote Haare, blasse Haut. Weitere Eigenschaften: Lilith (Emma Bading) kommt mit körperlichen Berührungen nicht gut klar – doof beim Küssen. Leider hält Papa Teufel (Samuel Finzi) seine Tochter für noch nicht reif genug, die Menschen soweit zu bringen, dass sie freiwillig Böses tun. Lilith lässt sich auf einen Deal ein: Wenn sie die etwa gleichaltrige Greta Birnstein (Janina Fautz) auf die böse Seite zieht, kann sie fortan unter den Menschen wandeln. Falls nicht, droht Aktenstapeln im Höllenhochhauskeller – für immer!

Dass es ihr der Herr Papa nicht leicht macht, war ja zu erwarten, aber Greta und ihre Eltern (Alwara Höfels und Oliver Korittke) entpuppen sich als furchtbar freundliche Zeitgenossen. Doch dann erfährt Lilith, dass Greta für Carlo (Emilio Sakraya) schwärmt, den Aufreißer der Schule. Lilith besticht ihn, Greta anzubaggern und sie drei Tage später wieder fallen zu lassen. Na, wenn sie dann nicht böse wird! Doch die Teufelstochter hat nicht mit Gretas Charme gerechnet – und ebenso wenig damit, wie anziehend sie selbst den coolen Samuel (Ludwig Simon) findet.

Von Marco Petry („Schule“) stammt diese flotte Mainstream-Teenagerkomödie, die zwar vorhersehbar mit diversen Stereotypen wie Ökos und Handy-Tussis spielt, aber dennoch recht ansprechend unterhält. Das liegt an der guten Besetzung – Emma Bading überzeugte zuletzt in „1.000 Arten, Regen zu beschreiben“– und an einem guten Gespür fürs Timing von Regisseur Petry.

Meine teuflisch gute Freundin D 2018, 99 Min., R: Marco Petry, D: Emma Bading, Janina Fautz, Ludwig Simon, Start: 28.6.

 

 

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