Kino & Stream

26. Internationales Kurzfilmfestival in Berlin

kurzfilmDarauf gibt es bei der heutigen Eröffnungsgala in der Volksbühne (21 Uhr) schon einmal einen Vorgeschmack. Länderschwerpunkte sind in diesem Jahr Irland und Indien, wobei hier der Fokus vor allem auf Produktionen jenseits des Bollywood-Molochs liegt, außerdem gilt der handgemachten Animation ein besonderes Augenmerk. Das zweitgrößte Filmfestival der Hauptstadt und das zweitälteste internationale Kurzfilmfestival der Republik ist keinesfalls zweitklassig. Das dokumentieren schon einige (vor-)programmierte Highlights, wie der indische Beitrag „Kavi“ von Gregg Helvey der im Frühjahr für den Oscar nominiert war, „Salim Baba“ von Tim Sternberg, dem diese Ehre 2008 zuteil wurde oder „Udhed Bun“ von Sinha Siddharth, der 2008 einen silbernen Bären gewann.

Der Regisseur Ivan Goldschmidt stellte seinen Film „Na wewe“ vor, eine burundisch-belgische Produktion, die sich mit dem Konflikt zwischen Tutsi und Hutu beschäftigt. Der französische Filmemacher Steed Cavalieri zeigt seinen Film „La Murette“, in dem eine Gruppe Jugendlicher eine Mauer besetzt und sie gegen die Neugestaltungspläne der Stadt verteidigen will. Den Abschluss findet das Festival, das auch ein umfassendes Kinderangebot offeriert, am 21. November im Babylon Mitte.

26. Internationales Kurzfilmfestival, 16. bis 21. November, Programm und Termine: www.interfilm.de

Mehr über Cookies erfahren