Thriller

„68 Kill“ im Kino

Sein Arbeitskollege hat Chip gewarnt: Alle Fehler, die er in seinem Leben gemacht hätte, habe er seinem Verlangen nach Sex zu verdanken

68 Kill

Und dass seine Freundin Liza ihn nach einem halben Jahr Beziehung fest im Griff habe, sei ja wohl nicht zu übersehen. Doch Chip, der seinen Lebensunterhalt mit dem Abpumpen von Klärgruben verdient und in einem Trailer wohnt, ist keiner, der so leicht ‚nein’ sagen zu einer Frau. Auch wenn er ein wenig überrascht ist, als Liza vorschlägt, in der Nacht die 68.000 Dollar, die ihr Sugardaddy in seinem Safe für einen Lamborghini gebunkert hat, zu stehlen. Noch überraschter ist er allerdings, dass Liza dabei auch über Leichen geht. Und das ist erst der Auftakt. Schon bald befinden sie sich auf einer Reise in die Nacht – mit einer Zeugin im Kofferraum. Und Liza erweist sich nicht als die einzige Psychopathin in dieser Geschichte. Frisch vom Fantasy Film Fest, war „68 Kill“ dort nur einer von mehreren Filmen, in denen Frauen die Männer das Fürchten lehren – auch wenn hier die alte Ordnung am Ende wiederhergestellt wird. Anders als der von – dem höchst produktiven – Regisseur und Autor Trent Haaga geschriebene „Cheap Thrills“ ist „68 Kill“ allerdings kein Film, der wirklich unter die Haut geht, sondern mehr ein Mitternachtsmovie-Funpic.

68 Kill; USA 2017, 93 Min., R: Trent Haaga, D: Matthew Gray Gubler, AnnaLynne McCord. Alisha Boe, Sheila Vand, Start: 5.10.

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