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„#9“ im Kino

Für den Computeranimationsfilm „#9“ hat Regisseur Shane Acker das Thema seines Kurzfilms „9“ (für den er eine Oscar-Nominierung erhielt) auf Spielfilmlänge gebracht: eine Endzeit-SF-Geschichte, in der neun stoffpuppenartige Wesen auf der entvölkerten Erde gegen gnadenlose Maschinen kämpfen. Wie sich herausstellt, sind sowohl die Maschinen als auch ihre kleinen Bekämpfer vom selben Erfinder hergestellt worden: In die einen hat er seinen Intellekt gesteckt, den anderen jedoch seine Seele transferiert. Das klingt ein wenig nach der verschwurbelten „Der Mittler zwischen Hirn und Hand muss das Herz sein“-Philosophie aus „Metropolis“ – doch falls man sich daran nicht stört, bietet „#9“ ein düster-attraktives postapokalyptisches Design und eine Reihe von spannenden Actionsequenzen.

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: Annehmbar

#9, USA 2009; Regie: Shane Acker; Farbe, 79 Minuten

Kinostart: 1. April

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