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„Across The River“ im Kino in Berlin

Across The River

In einer einsamen Waldgegend im norditalienischen Friaul arbeitet ein Verhaltensforscher namens Marco Contrado an der Beobachtung von Wildschweinen. Er baut Kameras auf, die nachts automatisch Aufnahmen machen, und wertet die Videos dann aus. Auf seinen Streifzügen entdeckt er ein verlassenes Dorf, das gerade einmal aus ein paar Steinhäusern besteht. Hier geht irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu.
Naturgemäß verfällt Contrado zuerst in rationale Erklärungen. Er weiß ja nicht, dass er der Protagonist eines Horrorfilms ist. In ?„Across the River“ führt die Spur zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, zu den Partisanen, die in Norditalien kämpften, und zu zwei Mädchen, denen damals übel mitgespielt wurde. So funktioniert das Genre des billigen, vor allem auf Atmosphäre setzenden Horrors: Ein lokales historisches Trauma gibt den Anlass zu einer schockierenden Recherche, in der weltweit bewährte Erzählformeln für seltsam vertraute Stimmung sorgen.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Marctropolis

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Across The River“ im Kino in Berlin

Across The River (Oltre il guado), ?Italien 2013; Regie: Lorenzo Bianchini; Darsteller: Marco Marchese, Renzo Garlup, Lidia Zabrieszach; 88 Minuten; FSK k. A.

Kinostart: 8. Mai

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