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„Alle Anderen“ von Maren Ade auf dem New York Film Festival

Das New York Film Festival findet vom 25. September bis 11. Oktober statt. Insgesamt sind 29 Filme für das Hauptprogramm im Big Apple vorgesehen. Mit Lee Daniels „Push: Based on the Novel by Sapphire„, Don Argotts „The Art of Steal„, Todd Solondz‘ „Life During Wartime“ und Victor Flemmings Klassiker „Der Zauberer von Oz“ stammen nur vier davon aus dem Gastgeberland.
Mit ihrem Film „Alle Anderen“ wird auch die in Berlin lebende Regisseurin Maren Ade in New York vertreten sein. Die 32-Jährige hatte mit ihrer dritten Regiearbeit bei der diesjährigen Berlinale den Großen Preis der Jury gewonnen. Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr wurde mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.
Ebenfalls in New York am Start: Cannes-Gewinner Michael Haneke mit „Das weiße Band“. Der Film des österreichischen Regisseurs wurde von der Berliner Produktionsfirma X-Verleih mitproduziert.
Die Klammer des Hauptprogramms bilden „Les herbes folles“ von Alain Resnais als Eröffnungsfilm, sowie Pedro Aldomovars gerade in Deutschland angelaufener „Zerrissene Umarmungen“ als Abschlussfilm.
Neben den genannten Filmen sind u.a. auch Lars von Triers „Antichrist„, Catherine Breillats „La barbe bleue„, Marco Bellocchios „Vincere“ und Claire Denis‘ „White Material“ im New Yorker Programm zu sehen.
Im „Hollywood Reporter“ äußerte sich Programmdirektor Richard Pena zu den auffällig vielen internationalen Produktionen der beiden vergangenen Jahre auf dem New York Festival, sieht in der Entwicklung jedoch keineswegs eine generelle Tendenz: „Ich denke, wir befinden uns in einer dieser Übergangsphasen, in denen eine Menge von Filmen vorbereitet werden. Es gab einige Hollywoodfilme, die wir gerne gesehen hätten, die aber nicht rechtzeitig fertig wurden.“

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