Abenteuerfilm

„Allein gegen die Zeit – Der Film“ im Kino

Diese Leinwandadaption fußt auf einer Echtzeit-TV-Serie.

Foto: XVerleih

Vom Stil her erinnerte sie an die US-Serie „24“. Auf einen deutschen Kiefer Sutherland aber wartet man auch in der Kinoversion vergebens; dafür legt Stipe Erceg einen hübsch bösen Auftritt hin.
Erceg verkörpert den Anführer einer obskuren Sekte, die es am Tage einer Sonnenfinsternis auf eine Gruppe von Abiturienten abgesehen hat. Die Berliner Eleven befinden sich auf einem Ausflug nach Hildesheim, bei der Besichtigung des Doms kommt es zu einer Explosion, in deren Folge ein Teil der Schülergruppe in die Hände der Sekte gerät.
Bald ist klar, dass die „Lunaris-Gemeinschaft“ mit der gesamten Menschheit Schreckliches vorhat. Die Story steht in Sachen Abstrusität so manchem US-Blockbuster in nichts nach, weshalb man sich alsbald auf Anderes konzentriert: etwa das einfühlsam erzählte Gefühlschaos, in dem sich Leonora befindet, die zwar von Ben geliebt wird, jedoch in Jonas verknallt ist. „Allein gegen die Zeit“ ist immer dann am stärksten, wenn es weniger um Fantasy, sondern mehr um die Alltags-Sorgen der jugendlichen Protagonisten geht.

Allein gegen die Zeit – Der Film D 2016, 88 Min., R: Christian Theede, D: Janina Fautz, Stipe Erceg, Timmi Trinks, Stephanie Amarell, Start: 27.10.

Bewertungspunkte3

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