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„Altenteil“ von Bert Rebhandl

Als ich neulich den fünften „Terminator“ sah, kam mir ein Gedanke, den ich hiermit zur kreativen Verwertung freigebe: Man könnte doch das Prinzip der „Expendables“ erweitern. Zur Erinnerung: Unter diesem Begriff taten sich in dem gleichnamigen Actionspektakel ein paar abgetakelte Helden zusammen, weil es sich in der Gruppe nun einmal leichter gegen die Mühen des Ausgedinges kämpfen lässt. Arnold Schwarzenegger ist im fünften „Terminator“ ganz allein „expendable“, er wird nicht mehr gebraucht, ohne ihn wäre der Film aber schon gar nichts mehr wert. Dass er sich mit Sylvester Stallone oder Dolph Lundgren zusammentut, liegt nahe. So richtig lustig wäre es aber, wenn man Haudegen aus angrenzenden Bereichen beiziehen würde. Mick Jagger und Keith Richards sind eindeutig verwittert genug, man könnte aber auch an Ex-Politiker denken, die mit der entsprechenden Gage endlich eine Kompensation für nicht mehr salonfähige Vergütungen aus Kasachstan bekämen. Ich male mir schon die Credits aus: „The Expendables Next Generation, starring Sylvester Stallone, Arnold Schwarzen­egger, Lemmy Kilmister and Gerhard Schröder. Special Guest Appearance: Wladimir Putin.“ Der russische Präsident hält sich zwar noch für unentbehrlich, hat sich aber durch einschlägige Oben-ohne-Fotos für eine Rolle ins Gespräch gebracht. Weitere Casting-Ideen werden gerne angenommen.

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