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„Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch“ im Kino

Alvin_und_die_Chipmunks_3_Chipbruch_c_2011_Twentieth_Century_FoxEntweder hören Kinder nicht so genau hin, wenn drollige Pop-Streifenhörnchen auf der Leinwand Unfug treiben. Oder sie müssen schlichtweg schmerzunempfindlicher als ihre erwachsene Begleitung sein. Anders ist es kaum zu erklären, dass Alvin und die Chipmunks trotz der hohen Quäkstimmchen mit ihren zwei bisherigen Kinoabenteuern so erfolgreich waren, dass der dritte Teil unvermeidlich war. Für „Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch“ wurde einmal mehr eine lose Story entworfen, in der es die durchaus ansehnlich animierten Chipmunks, ihre weiblichen Gegenstücke, die Chipettes, und den menschlichen Ziehvater Dave auf eine einsame Insel verschlägt. Die wird bis zur finalen Rettung zum Spielplatz für die singfreudigen Plüschnager und gibt ihnen eine weitere Möglichkeit, harmlosen Blödsinn zu veranstalten, unbeschadet durch eine selbst für viele Kinder wohl eher halbaufregende Schatzsuche zu steuern und zwischendurch hochfrequenzig ein paar Coverversionen aktueller Hits zu trällern. Am Ende haben Alvin und Co zwar ihre Lektion über Verantwortung gelernt. Wie man akustisch Gnade walten lassen kann, wissen sie aber immer noch nicht.

Text: Sascha Rettig

Foto: 2011 Twentieth Century Fox

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Alvin und die Chipmunks: Chipbruch“ im Kino in Berlin

Alvin And The Chipmunks: Chipwrecked USA 2011; Regie: Mike Mitchell; Darsteller: Jason Lee (Dave), David Cross (Ian), Jenny Slate (Zoe); 87 Minuten; FSK 0;

Kinostart: 22. Dezember

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