Horror-Prequel

„Annabelle II“ im Kino

Entstehung der bösen Puppe: Annabelle 2

Foto: Warner Bros. Entertainment Inc. And Ratpac-Dune Entertainmeint LLC

Im ländlichen Amerika findet eine Gruppe von Waisenmädchen in den 1950ern bei einem Puppenmacher ein neues Zuhause. Doch bald gewinnt eine dämonische Macht Gewalt über eines der Kinder und bedient sich dabei der Puppe Annabelle, die der Herr des Hauses geschaffen und mit Zaubersprüchen zum Leben erweckt hatte.

War „Annabelle“ ein Spin-Off zu „The Conjuring“, das die Vorgeschichte der besessenen Puppe Annabelle erzählte, so ist die Fortsetzung, wie aus dem Originaltitel ersichtlich, das Prequel, das die Erschaffung Annabelles und ihre ersten Untaten schildert.

Anfangs geben die dunklen Innenräume des Farmhauses einen schönen Kontrast ab zu dem Sonnenlicht draußen, und Regisseur David F. Sandberg („Lights Out“) setzt den weitgehend unsichtbar bleibenden Schrecken ansprechend in Szene. Leider überlässt er später dem Komponisten die Aufgabe, durch endlose Crescendos Atmosphäre erzeugen zu wollen. Da reiht der Film nur noch bewährte Schreckmomente an­einander – der Vorgänger hat weltweit 257 Millionen Dollar eingespielt.

Annabelle: Creation (OT) USA 2017, 109 Min., R: David F. Sandberg, D: Stephanie Sigman, Talitha Bateman, Lulu Wilson, Start: 24.8.

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