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„Apparition – Dunkle Entscheidung“ im Kino

Apparition - Dunkle Erscheinung

Bei einer Seance, die Teil eines parapsychologischen Experiments ist, beschwört eine Gruppe von Studenten einen Geist herauf – mit fatalen Folgen. Diese sind nicht auf die Gruppe und diesen Ort beschränkt, wie ein junges Paar feststellen muss, das ein neues Heim bezieht. Von verrückten Möbeln bis zum Pilzbefall unter den Dielen reichen die unangenehmen Zwischenfälle, die sie hier erleben. Auch die Installierung von Überwachungskameras bietet keinen Hinweis auf eine Erklärung. Und es kommt noch schlimmer…
Trotz einiger prominenter Mitwirkender vor („Harry Potter“-Bösewicht Tom Felton und die „Twilight“-erfahrene Ashley Greene) und hinter der Kamera (Daniel Pearl war der Kameramann von Tobe Hoppers „Texas Chainsaw Massacre“ sowie von dessen Remake) bleibt der ganze Film ein blasser Abklatsch erfolgreicherer Vorbilder, von „Poltergeist“ bis zur „Paranormal Activity“-Filmreihe, die er ausgiebig zitiert. Die Manifestation des Bösen in Gestalt eines langhaarigen dämonischen Mädchens, ist dem Zuschauer hingegen aus japanischen Horrorfilmen nur allzu vertraut. Koproduziert wurde der Film übrigens von Studio Babelsberg, wo auch die Innenaufnahmen gedreht wurden.

Text: Frank Arnold

Foto: Stefan Erhard / Studiocanal GmbH

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Apparition – Dunkle Erscheinung“ im Kino in Berlin

Apparition – Dunkle Erscheinung (The Apparition), USA/Deutschland 2011; Regie: Todd Lincoln; Darsteller: Ashley Greene (Kelly), Sebastian Stan (Ben), Tom Felton (Patrick); 82 Minuten; FSK 16

Kinostart: 13. Dezember

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