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„Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ im Kino

Arrietty

Ein kurzer Trip mit dem Auto, eine tunnelartige Auffahrt, ein etwas verwunschenes altes Haus inmitten einer wundersamen, überreichen Natur: Schon ist man heraus aus der Stadt und mitten drin im Miyazaki-Land. Zwar hat der Großmeister des japanischen Animationsfilms die Regie bei „Arrietty“ diesmal dem Debütanten Hiromasa Yonebayashi überlassen, der seit Jahren beim Studio Ghibli als Animator arbeitet, doch das Drehbuch ist Miyazaki pur: Auf Grundlage der seit 1952 von der britischen Kinderbuchautorin Mary Norton veröffentlichten Geschichten um die „Borger“ schrieb er einmal mehr einen dieser intelligenten und leicht melancholischen Abenteuerfilme um ein starkes junges Mädchen und ihre ersten Schritte in die Erwachsenenwelt.
Allerdings ist die Heldin Arrietty nur wenige Zentimeter groß: Gemeinsam mit ihren Eltern lebt sie als heimliche „Untermieterin“ in eben jenem Haus, in das der kränkliche Junge Sho als Gast seiner Tante einquartiert wird. Die Wege der beiden Teenager werden sich kreuzen, denn das Leben ist – wie immer bei Miyazaki – zwar nicht einfach, aber voller Wunder. Yonebayashi hat die Geschichte im typischen, extrem detailreichen Ghibli-Stil umgesetzt: Wer es einmal mag, wird es immer mögen.

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: sehenswert

Orte und Zeiten: „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ im Kino in Berlin

Arrietty – Die wundersame Welt der Borger (Kari-gurashi no Arietti), Japan 2010; Regie: Hiromasa Yonebayashi; Stimmen OF: Mirai Shida (Arietty), Tomokazu Miura (Pod), Ryunosuke Kamiki (Sho); 94 Minuten

Kinostart: 2. Juni

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