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„Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des bösen M“ im Kino

Vier erfolgreiche Bücher über die Abenteuer des menschlichen Jungen Arthur in der Fantasy-Welt der Minimoys hat der französische Regisseur Luc Besson bereits vor Jahren veröffentlicht. Eine Verfilmung lag auf der Hand, doch schon angesichts des kitschigen ersten Teils im Jahr 2006 wurde schnell deutlich, dass sich der Tausendsassa diesmal besser allein auf die Literatur hätte beschränken sollen.
Aber das Publikum stimmt an der Kasse ab, und so liegt nun mit „Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des bösen M“ ein zweiter Teil vor, der – noch teurer, noch aufwendiger – mehr vom Gleichen bietet: eine am Amerika der 1950er Jahre angelehnte Realwelt, die sich in einem Zustand nahezu paradiesischer Unschuld befindet, sowie die etwas aufregendere unterirdische (und computeranimierte) Parallelwelt der Miniaturelfen im Garten. Zwar ist letztere mit allerlei Schauwerten pompös in Szene gesetzt, doch die unattraktiv-glatten Figuren ge­winnen keinerlei Profil.
Nicht zuletzt, weil sie alle nichts zu tun haben – der Film weiß vor lauter Selbstzweck noch nicht einmal die simpelste Story zu erzählen. Die Geschichte, die der Film nicht erzählt, endet übrigens abrupt in einem sogenannten Cliffhanger und mit der Androhung, es ginge demnächst in einem dritten Teil weiter. Bitte nicht.

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des bösen M“ im Kino in Berlin

Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des bösen M (Arthur and the Revenge of Maltasard), Frankreich 2009; Regie: Luc Besson; Darsteller: Freddie Highmore (Arthur), Mia Farrow (Großmutter), Ron Crawford (Großvater); Farbe, 90 Minuten

Kinostart: 26. November

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