Kino & Stream

Asia Filmfest in Berlin 2008

In Berlin gibt es im Zoo-Palast leider nur eine höchst abgespeckte Version des Asia Filmfes­tes, das gerade in München zu Ende ging, aber immerhin: zehn Filme sind besser als gar nichts. Eröffnet wird mit dem neusten Werk von Multitalent Stephen Chow („Shaolin Soccer“) „Cheung gong 7 hou – CJ7“ (Fr 14.11., 20.15).

Monsieur Merde (Herr Scheiße) heißt das jüngste Mega-Monster, das Tokio in Angst und Schre­cken versetzt. Im godzillagrünen Anzug kriecht der halbblinde Denis Lavant aus der Kanalisation der Stadt und schleudert den schockierten Japanern Handgranaten und kaum verständliche Beleidigungen entgegen. Leos Carax („Die Liebenden von Pont-Neuf“) liefert damit eindeutig den unhöflichsten Beitrag zum Omnibusfilm „Tokyo!„, für den auch Bong Joon-ho („The Host“) und Michel Gondry („Abgedreht“) Episoden inszeniert haben.

Kim Ki-duk räsonniert über die Liebe („Dream„), Takashi Miike zettelt Highschoolkriege an („Crows Zero„), und „Ong Bak“-Regisseur Prachya Pinkaew feiert in „Chocolate“ seine junge, thailändische Martial-Arts-Heldin Jeeja Yanin, die das Geld ihrer Mutter bei der Mafia eintreibt. Ein rundum schlag­kräftiges Programm.

Asia Filmfest Zoo Palast, Fr 14. bis So 16.11.;

Das gesamte Programm unter: www.asiafilmfest.de

 

 

 

Alle Filme werden in ihrer Originalsprache mit englischen Untertiteln vorgeführt.

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