Gaunerkomödie

„Asphaltgorillas“ im Kino

Schon als Kinder sind sie zusammen durch den Kiez am Kottbusser Tor gezogen: Atris und Frank. Doch während ersterer Handlanger für den Gangster El Keitar ist, macht letzterer mit Lamborghini einen auf dicke Hose und möchte gern das ganz große Falschgeldding durchziehen.

Constantin

Was sich im ersten Drittel wie die toughe (und stimmige) Spielfilmversion der TV-Serie „4 Blocks“ anfühlt, auch dank Kida Khodr Ramadan (Foto), der erneut souverän den Unterweltchef gibt, kippt zu ­einer komödiantischen Gaunerfarce, bei der sich die aus aller Herren Länder stammenden Protagonisten gegenseitig beim Sich-dämlich-Anstellen übertreffen. Das hat zwar eindrucksvolle Auftritte des unvergleichlichen Georg Friedrich zur Folge, wirkt aber insgesamt nur leidlich ­komisch und merkwürdig unausgegoren.

Asphaltgorillas D 2018, 103 Min., R: Detlev Buck, D: Samuel Schneider, Jannis Niewöhner, Ella Rumpf, Kida Khodr Ramadan, Start: 30.8.

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