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„Audrey Style“ von Pamela Clarke Keogh

Pamela Clarke Keogh Als Audrey Hepburn endlich zu den Dreharbeiten kam, trug sie ein Engelskostüm. Es war weiß und durfte nicht schmutzig werden. „Wir alle standen da und sahen zu, wie vier Leute sie auf einem Stuhl 50 Meter weit durch den Morast bis zur Markierung ins Hauptlicht trugen“,
erinnert sich Regisseur Steven Spielberg. „Ganz wie die Prinzessin, die sie in unseren Träumen immer gewesen war.“ In „Always“ (1989) spielte Audrey Hepburn, die am 4. Mai vor 80 Jahren geboren wurde, ihre letzte Rolle.
Von den Büchern im Jubiläumsjahr ist der Bildband „Audrey Style„, in dem Spielberg zitiert wird, einer der informati­veren. Die Autorin Pamela Clarke Keogh erzählt darin die Lebensgeschichte Hepburns, von der ersten Rolle bis zu ihrer UNICEF-Tätigkeit und ihrem Tod 1993, vor dem Hintergrund einer Kindheit ohne Vater im Belgien des Zweiten Weltkriegs. Das bezaubernde Lächeln, mit dem Hepburn später die Filmwelt eroberte, war das eines einst traurigen Mädchens.

Text: Sassan Niasseri

Pamela Clarke Keogh „Audrey Style“, Schirmer/Mosel, 176 Seiten, 115 Abbildungen, mit einem Vorwort von Hubert de Givenchy, 39,80 Euro

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