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Aus Kinowelt wird Studiocanal Germany

KinoweltJetzt ist es offiziell: Am 1. September wird Kinowelt in Studiocanal Germany umbenannt. Künftig werden alle Aktivitäten der deutschen Dependance des europäischen Majors unter diesem Namen firmieren. Parallel dazu eröffnet das neue Büro in der Neuen Promenade 4 in Berlin seine Pforten. Der Umzug des einstigen Independents von Leipzig in die deutsche Hauptstadt war schon vor Längerem kommuniziert worden, neu sind Termin und die genaue Adresse. Die Namensänderung betrifft alle Unternehmensbereiche. Einzig im Home-Entertainment-Bereich will man auf die eingeführte Marke „Arthaus“ für Filme mit besonderem künstlerischen Anspruch nicht verzichten.
Die Umbenennung ist Teil der erklärten Strategie des französischen Konzerns, die Marke Studiocanal zu stärken und einen einheitlichen Auftritt zu kommunizieren. So wird künftig auch die britische Tochter Optimum Releasing unter dem Namen Studiocanal firmieren.
Auch drei neue Titel kann Wolfgang Braun, Chairman & CEO von Studiocanal Germany, schon jetzt vermelden. Für Sherry Hormanns „Anleitung zum Unglücklichsein“ mit Johanna Wokalek und Iris Berben, produziert von Peter Herrmann mit seiner Desert Flower Filmproduktion, fiel in der vergangenen Woche die erste Klappe. Angestrebter Kinostart ist der 8. März 2012. Als Produktion von Starhaus entsteht Urs Eggers „Die schwarzen Brüder“ mit Moritz Bleibtreu, eine Verfilmung des berühmten Kinderbuchs von Lisa Tetzner. Drehstart soll noch in diesem Jahr sein. Und schließlich arbeitet Christian Alvart mit seiner neu gegründeten Produktionsfirma Syrreal Entertainment an „Banklady“, ein Thriller mit Nadeshda Brennicke über die wahre Geschichte einer Bankräuberin, die in den Sechzigerjahren die Hamburger Gegend unsicher machte. Dieser Film soll im Frühjahr 2012 gedreht werden.

Quelle: Blickpunkt:Film

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