Mein schönstes Berlinale-Erlebnis

Aysun Bademsoy

Die Berlinale wird 60 und wir haben dies zum Anlass genommen, 15 Regisseuren und Festivalmachern einen Fragebogen zu schicken, um uns von ihren schönsten und schrecklichsten Berlinale-Erlebnissen zu erzählen. In unserer kleinen Serie zum Aufwärmen auf die Berlinale stellen wir heute den Fragebogen von Aysun Bademsoy vor.

In unserem Berlinale-Album stellen wir sechs Personen vor, die bei der Jubiläums-Berlinale 2010 eine ganz besondere Rolle spielen werden. Das heutige Kurzporträt stellt Wolfgang Kohlhaase vor, der auf der Berlinale dieses Jahr mit dem Goldenen Bären für sein Lebenswerk geehrt wird.

 

Aysun BademsoyZur Person: Aysun Bademsoy

Geboren am 14. März 1960 in Mersin (Türkei), lebt seit 1969 in Berlin.
Hintergrund/Werk: 1989 mit „Fremde deutsche Nachbarschaft“ erste dokumentarische Arbeit, Studium an der dffb, daneben auch Arbeit als Schauspielerin („Langer Gang“, 1992, von Yilmaz Arslan).
Berlinalefilme: „Am Rand der Städte“ (2006, Forum), „Deutsche Polizisten“ (2000, Neue deutsche Filme), „Nach dem Spiel“ (1998, Neue deutsche Filme).
Demnächst: Aysun Bademsoy dreht und schneidet gerade einen Dokumentarfilm, in dem sie sich mit dem Thema Ehre beschäftigt.

Foto: Harry Schitger/tip

Fragebogen Aysun Bademsoy

 

Wolfgang Kohlhaase – Goldener Bär für das Lebenswerk

Wolfgang KohlhaaseWenn es in der DDR einen Sozialismus mit menschlichem Angesicht gab, dann ist er zum Beispiel bis heute in einigen Filmen zu finden, an denen Wolfgang Kohlhaase mitgewirkt hat – meistens als Autor, manchmal auch als Ko­regisseur. „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“ (1974) ist wohl eines der besten Zeugnisse dafür, wie sich die DDR angefühlt hat. Wolfgang Kohlhaase hat die Porträts ihrer Menschen geschrieben, auch noch über 1989 hinaus, von „Berlin – Ecke Schönhauser“ über „Solo Sunny“ bis „Sommer vorm Balkon“.

Text: BR

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