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„Beautiful Creatures – Ein unsterbliche Liebe“ im Kino

Beautiful Creatures

Nach Teenie-Romanzen mit Mädchen und Vampir oder Mädchen und Zombie kommt nun eine solche mit einem verliebten Schuljungen und einer Art Fee (im Film wird ihre Spezies Caster genannt) ins Kino. Die Fee verfügt über magische Kräfte, kann den Wuchs von Pflanzen und das Wetter kontrollieren und wird wirklich bezaubernd von Alice Englert verkörpert (Tochter von Jane Campion, der Regisseurin von u. a. „Das Piano“). Und weil es in Märchen neben guten meist auch böse Feen oder Hexen gibt, die für Unbill sorgen, dauert es eine Weile, bis das ungleiche Paar glücklich werden kann. Seine stärkste Wirkung erzielt das gespenstische Drama nicht mittels Spezialeffekt-Hokuspokus, sondern durch Worte, Gestik und Mienenspiel in den Dialogszenen. „Beautiful Creatures“ basiert auf einem in Deutschland unter dem Titel „Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“ erschienenen Schmöker von Kami Garcia und Margaret Stohl, doch dass die bibliophilen Lover im Film enthusiastisch für Kurt Vonnegut, Henry Miller und Charles Bukowski schwärmen, regt jugendliche Zuschauer vielleicht an, auch einmal Bücher dieser großen Autoren zu lesen.

Text: Ralph Umard

Foto: 2013 Concorde Filmverleih GmbH

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ im Kino in Berlin

Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe (Beautiful Creatures), USA 2013; Regie: Richard LaGravenese; Darsteller: Alice Englert (Lena Duchannes), Alden Ehrenreich (Ethan Wate), Jeremy Irons (Macon Ravenwood); 124 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 4. April

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