Horrorfilm

„Before I Wake“ im Kino

Der Unfalltod ihres geliebten Sohnes Sean stürzt die Ehe von Mark und Jessie Hobson in eine tiefe Krise. Um darüber hinwegzukommen, will das Paar ein Waisenkind adoptieren

Foto: Capelight Pictures

Und Cody, den die Behörde den gut situierten Hobsons vorschlägt, könnte der ideale Kandidat sein: Ein Achtjähriger, der sich beim Betreten des Hauses ungefragt die Schuhe auszieht, um nichts schmutzig zu machen, wow! Dass der Bursche mit früheren Pflegefamilien jede Menge Pech gehabt haben muss, soll keinen Hinderungsgrund darstellen.

Auch dass das Sensibelchen Angst vorm Einschlafen hat, scheint verständlich. Der Grund dafür: Die Träume des Achtjährigen werden real – was schön ist, solange der Schlafende den Hobsons schillernd bunte Schmetterlinge ins Wohnzimmer zaubert und ihnen ein Wiedersehen mit ihrem ertrunkenen Kind ermöglicht. Doch in seinen Albträumen wird Cody von einem Monster heimgesucht, das als Killer auf Terror aus ist.

Regisseur Mike Flanagan schwankt unentschieden zwischen Fantasy-Spuk und Home-Horror und versucht der total unlogisch werdenden Geschichte mit Hilfe von konventionellen Ton- und Musik-Schockelementen sowie einem bescheuert gruseligen Killer beizukommen. Leider ohne Erfolg. Horst E. Wegener

Before I Wake USA 2016, 97 Min., R: Mike Flanagan, D: Kate Bosworth, Thomas Jane, Jacob Tremblay, Annabeth Gish, Start: 10.11.

Bewertungspunkte5

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