Liebesdrama

„Below her Mouth“ im Kino

Jasmine ist Redakteurin bei einem Modemagazin und lebt mit ihrem Verlobten Rile zusammen. Da der Zukünftige für einige Tage außerhalb der Stadt zu tun hat, kann sie diese zusehends unterkühlt ablaufende Beziehung überdenken

Foto: Salzgeber

Am Abend in einer Bar kommt Jasmine mit der Dachdeckerin Dallas ins Gespräch, die bei ihr zu landen versucht. Obwohl die Angebaggerte zu erkennen gibt, dass sie in einer Beziehung mit einem Mann lebt, geht Jasmine die Tresenbekanntschaft nicht mehr aus dem Kopf. Auch Dallas, die auf einem Dach in Jasmines Nachbarschaft arbeitet, lässt nicht locker. Und ihre Hartnäckigkeit wird belohnt: Das Objekt ihrer Begierde erliegt ihrem Charme, Jasmine lässt sich auf eine heiße Affäre ein. Doch was wird nun aus den Zukunftsplänen mit Rile?

Der Fokus liegt hier eindeutig auf der sich anbahnenden Affäre zwischen Jasmine und Dallas. Und wie es bei frisch Verliebten üblich ist, spielt Sex eine gewichtige Rolle – was Regisseurin April Mullen ihre Figuren so lustvoll wie offenherzig ausspielen lässt. Das Ergebnis: Ein Film über Frauen, von Frauen, für Frauen – den Männer durchaus nachempfinden können. Was vor allem damit zusammenhängt, dass einfach nur eine Liebesgeschichte glaubhaft ausgeleuchtet wird. Horst E. Wegener

Below Her Mouth CAN 2016, 92 Min, R: April Mullen, D: Natalie Krill, Erika Linder, Sebastian Pigott, Start: 13.4.

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