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„Benjamin Button“ übernimmt Spitze

Der seltsame Fall des Benjamin ButtonVon Warner zuversichtlich in 597 Kinos gestartet, konnten Brad Pitt und Cate Blanchett ihre Starpower voll ausspielen und sich nach Verleihschätzungen mit 480.000 Besuchern mühelos vor die Konkurrenz setzen. Für Pitt ist es das beste Startergebnis seit „Mr. & Mrs. Smith„, der vor drei Jahren mit 679.421 Zuschauern angelaufen war, für Regisseur David Fincher („Sieben“, „Fight Club“, „Panic Room“) das beste Startergebnis seiner Karriere in Deutschland.
Auf Platz zwei hielt sich „Twilight – Biss zum Morgengrauen„, der nach weiteren 270.000 Besuchern als erster Film des Jahres Kurs auf die Zwei-Mio.-Besucher-Hürde hält. Womöglich könnte ihm die Position noch von „Die wilden Hühner und das Leben“ streitig gemacht werden: Die dritte und letzte Verfilmung der Buchreihe von Cornelia Funke kam in 456 Kinos auf 265.000 Besucher – und da sind die Previewzahlen noch nicht eingereichnet. Damit liegt der Film auf einem Niveau mit dem ersten Teil, „Die wilden Hühner“, der 2006 zum Start auf 266.579 Kinogänger kam, und deutlich besser als „Die wilden Hühner und die Liebe“, der sich 2007 mit 144.716 Zuschauern begnügen musste.
Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ lockte am zweiten Wochenende 240.000 Zuschauer an und musste damit ein spürbares Minus von etwa 40 Prozent verkraften – ähnlich wie „Bolt – Ein Hund für alle Fälle„, der am zweiten Wochenende 215.000 Besucher anlockte.
Insgesamt war das Interesse am Kino weiter hoch: 2,2 Mio. Tickets konnten in Deutschland abgesetzt werden.

Quelle: Blickpunkt:Film

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