Kino & Stream

Berlin-Premiere von „Alles für meinen Vater“

In Anwesenheit des Regisseurs, sowie der Produzenten Heike Wiehle-Timm und Zvi Spielmann, wird der Film dem Berliner Publikum präsentiert. Ebenfalls erwartet wird Kulturstaatsminister Bernd Neumann, sowie jede Menge geladene, prominente Gäste.
„Alles für meinen Vater“ erzählt die Geschichte des jungen Palästinensers Tarek, der keinen anderen Ausweg sieht, die Ehre seines Vaters wieder herzustellen, als mit einem Selbstmordattentat mitten auf dem Markt von Tel Aviv. Doch die Selbstzündung misslingt und so gewinnt er zwei Tage Lebenszeit, in denen er die jüdische Kultur und die unterschiedlichsten Menschen kennen lernt. Er rettet die suizidgefährdete Frau des störrischen Elektrohändlers, der seinen Zünder reparieren soll und verliebt sich in Keren, eine wunderschöne, aber auch wütende Jüdin. Und obwohl Tarek und Keren mit ihren eigenen Geschichten beschäftigt sind, bahnt sich die Liebe ihren Weg.
Der Film  ist das Kinodebüt von Regisseur Dror Zahavi, der seine berührende Geschichte mit atmosphärischen und frischen Bildern erzählt. Die deutsch-israelische Koproduktion gewann den Publikumspreis des Internationalen Film Festivals Moskau und wurde in sieben Kategorien für den israelischen Filmpreis nominiert. Derzeit verfilmt der Regisseur die Autobiografie von Marcel-Reich Ranicki.

Lesen Sie hier: Die Filmkritik zu „Alles über meinen Vater“

Ein Porträt des in Berlin lebenden Regisseurs Dror Zahavi finden Sie hier.

Alles über meinen Vater (Shabat, Shalom, Maradona), Deutschland/Israel 2008; Regie: Dror Zahavi; Darsteller: Hili Yalon (Keren), Shredi Jabarin (Tarek); Farbe, 96 Minuten

Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg, 21.01.09, 20.30 Uhr 

Mehr über Cookies erfahren