• Kino & Stream
  • Berlinale 2013: DEFA verleiht erstmals Heiner-Carow-Preis

Kino & Stream

Berlinale 2013: DEFA verleiht erstmals Heiner-Carow-Preis

Heiner Carow

Im Rahmen der kommenden Berlinale (7. bis 17. Februar) vergibt die DEFA-Stiftung erstmals den Heiner-Carow-Preis an einen deutschen Spiel-, Dokumentar- oder Essayfilm aus der Sektion Panorama. Der mit 5000 Euro dotierte Preis soll an den 1997 verstorbenen Regisseur Heiner Carow (Foto) erinnern, der 1990 auf der Berlinale für „Coming Out“ mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet worden war.
„Mit dem Heiner-Carow-Preis kommt die DEFA-Stiftung ihrem Auftrag als Förderer neuer deutscher Filmkunst nach und trägt zur Unterstützung jüngerer Regisseurinnen und Regisseure bei. Wir freuen uns, mit dem neu geschaffenen Preis auf der Berlinale vertreten zu sein“, erklärt Ralf Schenk, Vorstand der DEFA-Stiftung. Eine Freude, die auch Berlinale-Direktor Dieter Kosslick teilt: „Ich werte den Preis als wichtiges Bindeglied zwischen Geschichte und Gegenwart. Mit Heiner Carow, einem Regisseur, der politisch und ästhetisch wagemutige, sozial engagierte und gesellschaftskritische Arbeiten drehte und damit oft großes Publikum erreichte, trägt der Preis einen würdigen Namen. Als mehrfacher Gast der Berlinale hat Carow auch ein internationales Publikum zu begeistern gewusst.“

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Norbert Michalke

Mehr über Cookies erfahren