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Berlinale fiebert mit „ihren“ Oscarkandidaten

Kevin Spacey in

Im vergangenen Jahr konnte man die oscarrelevanten Filme nicht erst wie sonst meist üblich im letzten Quartal sehen. In Cannes feierten die nun prominent unter den Oscarnominierungen vertretenene „The Artist“, „The Tree of Life“ und „Midnight in Paris“ Premiere. Aber auch schon vorher auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin wurden fünf Filme aufgeführt, die nun eine Oscarnominierung erhalten haben. Neben dem deutschen Kandidaten „Pina“, der 2011 im Wettbewerb lief, waren dies der Gewinner des Goldenen Bären, „Nader und Simin – Eine Trennung“ (nominiert als bester fremdsprachiger Film), der belgische Film „Bullhead“ (Panorama, ebenfalls nominiert als bester fremdsprachiger Film), „Margin Call“ (Foto/Berlinale-Wettbewerb, jetzt für das beste Originaldrehbuch nominiert) sowie der Animationsfilm „A Cat in Paris“ (Generation).
Auch die kommende Berlinale hat einige Oscarkandidaten im petto. Darunter die bei den Schauspielerinnen als Favoritin ins Rennen gehende Meryl Streep, die in diesem Jahr den Goldenen Ehrenbär erhält („Die Eiserne Lady“, der auch für die beste Maske oscarnominiert ist), sowie Stephen Daldrys Wettbewerbs-Beitrag „Extrem laut und unglaublich nah“ (der als bester Film, sowie für den besten Nebendarsteller Max von Sydow nominiert ist). Mit etwas Glück finden sich darüber hinaus auch bei den Oscars 2013 einige Kandidaten, die in diesem Jahr im Berlinale-Programm entdeckt werden. Die Berlinale drückt „ihren“ Kandidaten, die insgesamt auf zehn Nominierungen kamen, jedenfalls fest die Daumen, wie nun mitgeteilt wurde.

Quelle: Blickpunkt:Film

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