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Berlinale-Shorts: Goldener Bär an Ruben Östlund

Ruben ÖstlundAm Dienstag (17.2.) wurden auf der Berlinale die Preise für die besten Berlinale Shorts-Filme verliehen. Der Goldene Bär geht in diesem Jahr nach Schweden an Regisseur Ruben Östlund (Foto) und seinen FIlm „Händelse Vid Bank“. In dem Kurzfilm performen 96 Darsteller einen gescheiterten Banküberfall, gefilmt mit einer einzigen Kamera und ohne einen einzigen Schnitt. Die Jury begründete die Vergabe des Goldenen Bären mit den Worten: „Ruben Östlunds Film ist eine Reflektion unserer Zeit und wie diese von den Medien beeinflusst ist.“
Mit dem Jury-Pries Silberner Bär wurde der israelische Film „Hayerida“ von Shai Miedzinski ausgezeichnet. Der Regisseur erzählt die Geschichte einer trauernden Familie, die in der Wüste nach einem passenden Grabstein für ihren verlorenen Sohn sucht.
Ebenfalls vergeben wurde das Stipendium des DAAD Künstlerprogramms in Berlin. Es geht an den Rumänen Adrian Sitaru für „Colivia“. Durch den Preis bekommt er die Möglichkeit, für drei Monate nach Berlin zu kommen und hier in der Hauptstadt im Rahmen des Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes eine neue Arbeit verwirklichen.
Natalie Teirlinck aus Belgien erhielt für ihren Film „Venus vs. Me“ die Nominierung für den europäischen Kurzfilmpreis.

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