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Berlinale World Cinema Fund fördert Filme aus Südamerika und Afrika

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Der World Cinema Fund (WCF) der Berlinale ermöglicht mit finanzieller Unterstützung Filmprojekte in strukturell benachteiligten Ländern und stärkt diese Regionen so im internationalen Filmgeschäft. Gleichzeitig soll mit Hilfe des WCF die kulturelle Vielfalt in den deutschen Kinos gesichert werden. In der 15. Jurysitzung des World Cinema Fund hat die Jury aus 113 Einreichungen fünf neue Filmprojekte zur Produktionsförderung vorgeschlagen. Sie werden nun mit Produktions-Fördermitteln von insgesamt 210.000 Euro ausgestattet.

Gefördert wurden folgende fünf Projekte:
„Workers“ von Josй Luis Valle (Mexiko), Produktion: Zensky Cine, Mexiko. (Fördersumme: 40.000 Euro)
„Third Bank of the River“ von Celina Murga (Argentinien), Produktion: Tresmilmundos Cine, Argentinien, deutscher Partner: Rommel Film (Fördersumme: 40.000 Euro)
„Carne de Perro“ von Fernando Guzzoni (Chile), Produktion: Hanfgarn & Ufer Film- und TV-Produktion, Deutschland (Fördersumme: 40.000 Euro)
„The Boda Boda Thieves“ von Donald Mugisha (Uganda), Produktion: Switch Films, Südafrika (Fördersumme: 60.000 Euro).
„El Bella Vista“ von Alicia Cano (Uruguay), Produktion: Filmproduktion Thomas Mauch, Deutschland. (Fördersumme: 30.000 Euro).

Damit habe der WCF seit seiner Gründung im Oktober 2004 Produktions- bzw. Verleihförderung an insgesamt 93 Projekte unter 1651 Einreichungen aus Afrika, Lateinamerika, dem Nahen/Mittleren Osten, Zentral- und Südostasien und dem Kaukasus vergeben, teilt die Berlinale mit. Alle bisher produzierten WCF-Filme seien in den Kinos und/oder in den Programmen renommierter internationaler Filmfestivals gelaufen und belegten so den internationalen Erfolg der Initiative.
Der World Cinema Fund ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes und der Internationalen Filmfestspiele Berlin in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Durch die neuen Partner, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Deutsche Welle-Akademie startete im August ein neues WCF-Programm in einigen afrikanischen Ländern: Die WCF-Factories, die zu einer stärkeren kreativen und strukturellen Eigenständigkeit des afrikanischen Kinos beitragen sollen. Im August fand in Burundi die erste WCF-Factory statt. Hier wurde bei den Dreharbeiten zu „Amaguru n’Amaboko“ (Feet and Hands) von Rolland Rugero eine Trainingsmaßnahme im Tonbereich durchgeführt. Im Rahmen der zweiten WCF-Factory im Oktober in Burkina Faso wurde im Rahmen der Produktion des Filmes „Moi, Zaphira“ von Appoline Traorй ein Schnitt-Workshop organisiert.

Quelle: Blickpunkt:Film

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