Berlinale 2012

Goldener Bär geht nach Italien

Cesare des morire

Der Goldene Bär für den besten Film auf der Berlinale geht 2012 nach Italien. Paolo und Vittorio Taviani bekamen die Auszeichnung für „Cesare deve morire“. Das Brüderpaar versetzt in seinem Beitrag
William Shakepeares Drama „Julius Caesar“ in ein römisches Gefängnis
der heutigen Zeit.
Der große Preis der Jury und damit der Silberne Bär ging an den ungarischen Wettbewerbsbeitrag „Csak a szйl“ von Bence Fliegauf. Einen Silbernen Bären gab es auch für den deutschen Regisseur Christian Petzold für „Barbara“. Der Silberne Bär für die beste Schauspielerin ging an Rachel Mwanza, die mit ihrer Darstellung einer Kindersoldatin im Film „Rebelle“ beeindruckte. Als bester Darsteller wurde Mikkel Boe Folsgaard für seine Rolle als Christian VII. im Drama „En Kongelig Affaere“ mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.
Der Preis für eine herausragende künstlerische Leistung ging an Kameramann Lutz Reitemeier („Bai lu yuan“). Nicolaj Arcel und Rasmus Heisterberg durften sich für ihr Drehbuch für „En Kongelig Affaere“ ebenfalls über einen Silbernen Bären freuen.
Der Alfred-Bauer-Preis, der in Erinnerung an den Gründer des Festivals für einen Spielfilm verliehen wird, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet, geht an Miguel Gomes für seinen Film „Tabu“.

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