Berlinale 2013

Ein Augenblick auf der Berlinale 2013

Shirley - Visions Of Reality

Den entscheidenden Augenblick festzuhalten, ist ein Fetisch, den die realistische Malerei mit der Fotografie teilt, verspielt oder bis in die feinste Lichtstreuung inszeniert, wie in den Gemälden Edward Hoppers, von dem das Vorbild („Morning Sun“, 1952) für unsere Illustration stammt. Was hier so gestellt erscheint, ist ein Ausschnitt aus Gustav Deutschs „Shirley – Visions of Reality“ (Forum), der rund um Szenen aus 13 Hopper-Gemälden die fiktive Biografie einer Amerikanerin konstruiert. In jeweils nur einem Bild, für den Bruchteil einer Sekunde, stimmt seine Filmerzählung mit dem Original überein, dann nimmt die Story erneut ihren eigenen freien Verlauf.
Aus den 319 Filmprogrammen des Festivals haben wir für unser Special jene ausgewählt, in denen sich die Signatur dieses Jahrgangs besonders prägnant abbildet. Wir ­haben dafür mit Thomas Arslan und Nina Hoss über ­ihren Western „Gold“ gesprochen und mit der Berlinerin Regisseurin Pia Marais über ihren Paranoia-Film „Layla Fourie“, mit dem sie im Berlinale-Wettbewerb mit Arslan um den Goldenen Bären konkurriert. Ulrich Seidl hält mit einem Rekord dagegen: Seinen Festival-Hattrick schließt er in Berlin mit „Paradies: Hoffnung“ ab. Vieles mehr ­finden Sie hier auf der Berlinale-Seite auf tip-berlin.de. So zum Beispiel stets die aktuelle Kritik aller Filme im Wettberwerb – nur wenige Minuten nach seiner Premiere auf der Berlinale! Die tip-Filmredaktion wünscht Ihnen wunderbare Festival-Momente!

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Foto: Jerzy Palacz / KGP photo

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