Berlinale 2016

Berlin Today Award geht nach Japan

Hackney Lullabies (c) Filmkantine

Der erste Preis der diesjährigen Berlinale geht nach Japan. Die Regisseurin Kyoko Miyake erhält den Berlin Today Award 2011 für den besten Kurzfilm für ihre Dokumentation „Hackney Lullabies“. Der Film zeigt junge ausländische Mütter im Londoner Stadtteil Hackney, die ihren Kindern mit Hilfe von Schlafliedern ein Gefühl von Heimat vermitteln. Er trifft damit genau das Thema, unter dem der diesjährige Berlin Today Award stand: „Leaving the Familiar Sector“.
Der Berlin Today Award wurde am Sonntagabend (13.2.) im Rahmen des festlichen „Dine & Shine Talents Rendezvous“ im E-Werk verliehen. Die dreiköpfige Jury, die aus der Schauspielerin Dorka Gryllus, dem Produzenten Peter Rommel und Regisseur Hannes Stöhr bestand, begründete ihre Entscheidung für die Preisträgerin: „In Zeiten der Globalisierung liefert die japanische Regisseurin Kyoko Miyake einen einfühlsamen, lustigen, warmherzigen und sehr interessanten Beitrag zum Thema Integration – mit Tränen in den Augen und einem Wiegenlied auf den Lippen verließ die Jury die Vorführung.“
Der Preisträger-Film wurde von Katrin Springer und Volker Ullrich (Filmkantine) aus Berlin produziert. Wer den Siegerfilm sehen will, hat dazu in einer öffentlichen Vorführung am Sonntag, den 20.02. im Colosseum Gelegenheit. Um 17.30 Uhr werden im Kino in der Schönhauser Allee alle nominierten Berlin Today Award-Filme noch einmal gezeigt.

Foto: Filmkantine

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