Berlinale 2016

Berlinale Album: Isabella Rossellini

Isabella RosselliniVor drei Jahren bekamen die Besucher der Berlinale im Foyer des Arsenal-Kinos ein paar lustige Filme zu sehen. Sie trugen den Titel „Green Porno“ und zeigten intime Einblicke in das Sexualleben von Insekten, die von Schauspielern in grotesken Stoffkostümen dargestellt wurden – eine Art „Teletubbies“ für Erwachsene. Die Überraschung wurde gleich noch größer, wenn man den Namen der Regisseurin las: Isabella Rossellini, als Schauspielerin bekannt aus „Blue Velvet“ oder „Fearless“, debütierte mit diesem kleinen Experiment als Filmemacherin. Nun kehrt die Tochter der Schauspielerin Ingrid Bergman und des Regisseurs Roberto Rossellini als Jury-Präsidentin zurück – immer schon war sie so etwas wie eine inoffizielle Botschafterin des Kinos. Zuletzt trat sie zum Beispiel in der sehr populären Fernsehserie „30 Rock“ auf, in die nur Menschen zu einem Gastauftritt eingeladen werden, die über jeden Zweifel erhaben sind. Ihr aktueller Film „Late Bloomers“, in dem sie an der Seite von William Hurt spielt, läuft auf der Berlinale in einer Sondervorführung.

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