Berlinale 2016

Die Gläsernen Bären der Generation 14plus und Kplus

On The Ice

Eine siebenköpfige Jugendjury hat am Freitag (18.02.) die Gläsernen Bären der Sektion „Generation 14plus“ vergeben. Der Preis für den besten Langfilm ging an „On the Ice“ des US-amerikanischen Regisseurs Andrew Okpeaha MacLean. In dem visuell betörenden und erzählerisch düsterem Drama geht es um zwei Freunde in der Antarktis, zwischen denen ein Dritter steht: Ein Toter. Die Jury, die entsprechend der Sektion aus Jugendlichen bestand, begründete ihre Entscheidung: „Unser Gewinnerfilm entführt uns in eine Welt, die uns ganz und gar unbekannt war. Eine Welt, in der alles in Dunkelheit getaucht scheint, obwohl die Sonne nie untergeht.“
Der Gläserne Bär für den besten Kurzfilm ging an den neuseeländischen Film „Manurewa“ von Sam Peacocke. Lobend erwähnt wurden von der Jury die Filme „Apflickorna“ (Schweden/Langfilm) von Lisa Aschan und „Get Real“ (Niederlande/Kurzfilm) von Evert de Beijer.

Die Kinderjury der Generation Kplus hat am Samstag (19.02.) folgende Preise vergeben: Der Gläserne Bär für den besten Spielfilm geht an „Keeper’n til Liverpool“ (Norwegen 2010) von Arild Andresen. Als bester Kurzfilm wurde „Lily“ (Australien 2010) von Kasimir Burgess ausgezeichnet. Den mit 7.500 Euro dotierten und vom Deutschen Kinderhilfswerk ausgeschriebenen Großen Preis erhielt der Spielfilm „Jutro bedzie lepiej“ (Polen/Japan, 2010) der Regisseurin Dorota Kedzierzawska.

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