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„Big Mama\s Haus: Die doppelte Portion“ im Kino

big_mamas_hausDas Schöne an einem Film wie „Big Mama’s Haus: Die doppelte Portion“ ist die völlige Abwesenheit jeglicher Prätentionen. Hier geht es einzig darum, in einem überschaubaren Rahmen ein wenig Geld zu verdienen, in der guten Gewissheit, dass dies mit Teil eins und zwei des Verkleidungslustspiels ja auch schon gelungen ist. Die Ingredienzien: Martin Lawrence, der sich als Undercover-FBI-Agent einmal mehr in die Latexmaske der adipösen Big Mama zwängt, und, als Neuheit ihm zur Seite stehend, Brandon T. Jackson als Stiefsohn und Nachwuchsrapper, der als vermeintliche Nichte ebenfalls Frauenklamotten angezogen bekommt.

Die beiden verstecken sich an einer Hochschule für darstellende Künste, die ausschließlich von jungen Frauen besucht wird, vor russischen Mafiosi; allerdings interessiert sich der Film für diese Geschichte so wenig, dass weder eine ernst zu nehmende Verfolgung noch irgendwelche Ermittlungen jemals richtig in die Gänge kommen. Stattdessen laviert das Werk von Regisseur John Whitesell halbherzig irgendwo zwischen absolut vorhersehbaren Charleys-Tante-Gags und Ansätzen von College-Komödie und Teenie-Musical herum, was „Big Mama“ immerhin eine neue Note verleiht und den Film geringfügig unterhaltsamer macht als den zweiten Teil. Wirklich tröstlich ist das allerdings auch nicht.   

Text: Lars Penning
 
tip-Bewertung: uninteressant

Orte und Zeiten: „Big Mama’s Haus: Die doppelte Portion“

Big Mama’s Haus: Die doppelte Portion USA 2011; Regie: John Whitesell; Darsteller: Martin Lawrence, Brandon T. Jackson, Jessica Luca; 107 Minuten; FSK 6

Kinostart: 3. März

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