Katzenfilm

„Bob, der Streuner“ im Kino

James (Luke Treadaway) versucht sich mit Musizieren ein paar Münzen in Londons Straßen zu verdienen

Foto: 2016 Concorde Filmverleih
Foto: 2016 Concorde Filmverleih

Beim Ex-Junkie im staatlichen Methadonprogramm steht eines Tages eine rothaarige Katze in der Küche. James und Bob werden ein Team: Mit der Katze auf den Schultern kann James beim Musikmachen viel mehr Geld einnehmen, die Leute sind ganz verrückt nach dem Tier. Und dann ist da noch Betty (Ruta Gedmintas), die Nachbarin. James freundet sich mit ihr an, verheimlicht ihr aber seine Drogenvergangenheit. So warten einige Aufgaben auf James: Er muss vom Methadon runter, die verkorkste Beziehung zu seinem Vater richten und Betty die Wahrheit sagen.
Ein Kater bringt einen Ex-Junkie auf den richtigen Weg; der Typ schreibt darüber ein Buch – und das wird zum Millionenseller. Genauso erging es James Bowen. Die filmische Umsetzung seines Buches lässt sich nun als „freundlicher Film in einer unfreundlichen Welt“ umschreiben. Denn Regie-Routinier Roger Spottiswoode („Under Fire“) zeigt ein London, in dem jeder genug mit sich selbst zu tun hat. So kommt im verregneten England niemals Hollywood-Heimeligkeit auf.

A Street Cat Named Bob (OT), GB 2016, 103 Min., R: Roger Spottiswoode, D: Luke Treadaway, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt, Start: 12.1.

Bewertungspunkte2

https://www.tip-berlin.de/event/drama/bob-der-streuner/

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