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„Breathing Earth – Susumu Shingus Traum“ im Kino

Breathing Earth - Susumu Shingus Traum

Bekannt geworden ist der Regisseur und Kameramann Thomas Riedelsheimer bei uns vor allem mit seinen Dokumentationen über Künstler, die ihre Werke in eine Beziehung zur Natur setzen – wie etwa der großartige Andy Goldsworthy mit seiner filigranen Land-Art („Rivers and Tides“). Mit „Breathing Earth“ schreibt Riedelsheimer diese Art-Dokumentation fort und porträtiert den japanischen Künstler Susumu Shingu, der faszinierende kinetische Skulpturen schafft, die in der Regel durch Wind und/oder Wasser angetrieben werden. Insbesondere begeistert sich Shingu für den Wind, egal, ob es dabei um Drachenbau für Kinder geht oder um sein jüngstes Projekt, ein geplantes ökologisches Musterdorf mit neuartigen von ihm selbst konstruierten Windmühlen, welche die notwendige Energie liefern sollen. Riedelsheimer folgt dem Künstler auf der Suche nach einem geeigneten Standort quer durch die Welt und fängt in seinen Bildern sowohl den Wind als auch die Lebensphilosophie Shingus ein, der Ideen für kommende Generationen anstoßen und dabei vor allem einen kindlich-offenen Blick bewahren möchte. Wie sagt der Architekt Renzo Piano im Film anlässlich einer Shingu-Ausstellung so schön: „Er ist ein Kind, das 7 mal 10 Jahre alt ist.“

Text: Lars Penning

Foto: Piffl Medien

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Breathing Earth – Susumu Shingus Traum“ im Kino in Berlin

Breathing Earth – Susumu Shingus Traum, Deutschland/Großbritannien 2011; Regie: Thomas Riedelsheimer; 97 Minuten; FSK 0

Kinostart: 27. Dezember

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